Wie man Kunden zu mehr Nachhaltigkeit motiviert
Shownotes
Die Procredit erbringt Finanzdienstleistungen vorwiegend für Unternehmen in Ost- und Südosteuropa. Dabei geht es der Bank auch um einen transformatorischen Ansatz. „Wirtschaftliche Entwicklung und ökologische Förderung müssen sich vereinen“, sagt Christian Dagrosa, CFO der Procredit Holding, im Podcast „Nachhaltiges Investieren“ der Börsen-Zeitung. Bestimmte Industriesektoren sind ausgeschlossen, etwa weil sie schädlich für die Umwelt sind. In erster Linie setzt Procredit aber auf Zusammenarbeit. „Es geht nicht darum, Leute von Finanzdienstleistungen auszuschließen. Es geht darum, die Transformation der lokalen Wirtschaften – ob das jetzt aus ökologischer, aus sozialer Sicht oder aus ökonomischer Sicht ist – voranzutreiben.“
Im Portfolio finden sich Mikrokunden mit einem Finanzierungsbedarf um 100.000 Euro jährlich, die größten Kunden benötigen einen zweistelligen Millionenbetrag an Finanzierung. Zwar seien die Margen im KMU-Bereich niedriger als im Consumer Lending, räumt Dagrosa ein. „Aber auch die Risikokosten sind deutlich geringer.“ Durch die oft langjährigen Kundenbeziehungen ließen sich Risiken gut einschätzen und bepreisen. Geschäftlich setzt Procredit auf Cross-Selling-Potenzial etwa im Zahlungsverkehr und der Handelsfinanzierung.
Die Kundenberater bildet Procredit an einer eigenen Akademie aus. Dort stehen nicht nur Finanzthemen auf dem Lehrplan. Neben Aspekten der Banksteuerung gehe es etwa um Geschichte, Philosophie oder auch Literatur, „um nicht nur Banker hochzubringen, sondern Leute, die mit Kunden auf Augenhöhe sprechen können und die eben Weltmenschen sind“, sagt Dagrosa. Der Dialog mit den Beratern sei oft zentral, um Kunden zu nachhaltigem Handeln zu motivieren. „Themen wie erneuerbare Energien, das kann man den Kunden nicht aufbinden“, sagt Dagrosa. „Wenn der Kunde nicht will, dann will er es nicht. Aber man kann ihm eben die Vorteile aufzeigen. Man kann ihm einen Pfad geben und sagen: wir haben auch Expertise im Haus, die dann da beraten kann.“
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Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:06: Nachhaltiges Investieren, das Sustainable Finance Podcast der Börsen-Zeitung.
00:00:11: Diese Episode wird präsentiert von Union Investment.
00:00:16: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von nachhaltiges investieren dem Sustainable finance podcast der Bürsen Zeitung.
00:00:22: ich heiße Sabine Reifenberger bin Redakteurin bei der Bösen Zeitungen und heute habe ich einen Gast im Studio Dessen Arbeitgeber sich in die Strategie geschrieben hat, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten und das Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit zu fördern.
00:00:36: Und wie man das als Finanzdienstleister für vorwiegend kleinere Unternehmen machen kann?
00:00:41: Darüber spreche ich mit Christian der Großer, der CFO der Procredit Holding.
00:00:46: Herzlich willkommen bei uns!
00:00:47: Herzlichen Dank!
00:00:48: Ich habe es gerade schon gesagt, die Procredit hat sich als integralen Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie, wie sie schreibt, die Vorgabe gegeben, belasten zu wollen.
00:00:58: Das ist ja erstmal eine Ansage, wo kommt das her?
00:01:01: Das hat ja vermutlich wie so vieles historisch wurden.
00:01:04: Ganz genau richtig und es ist ne sehr wichtige Frage denn heute positionieren sich natürlich sehr viele Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit, im Bereich ISG und das sind dann immer recht neue Aktivitäten, wo man sich versucht irgendwie neu zu erfinden und tatsächlich proaktiv zu positionieren um in gewisser Weise auf eine gewisse Weise wahrgenommen zu werden.
00:01:27: In unserem Fall hat das in der Gründung angefangen, es liegt eine DNA der Gruppe die seine Anfänge in den neunziger Jahren hat wo Dr.
00:01:35: Zeitinger als Vater der Gruppen, als Gründervater der Grupp mit Unterstützung von Entwicklungsbanken, der KfW, der Weltbank und anderen die ersten Prokreditbanken gegründet haben mit dem Ziel und Zweck wirtschaftliche, soziale und ökologische Förderung in Transformationsökonomien voranzubringen.
00:01:57: Und natürlich als Bank steht immer das Ökonomisch im Vordergrund.
00:02:02: Wir unterstützen kleine mittelständische Unternehmen In den neunziger Jahren im Balkan.
00:02:07: aus Europa kann man sich denken dass es da viel um Formalisierung von Unternehmen geht.
00:02:12: Es geht auch darum sich als Bank mit sehr guter Governance in einem Markt zu positionieren, wo...
00:02:17: Das noch nicht so weit entwickelt war vielleicht?
00:02:19: Ganz genau.
00:02:20: Richtig!
00:02:21: Das heißt das Thema Impact oder Wirkung ist bei uns sehr breit definiert weil die Wirkungen, die die Investoren erzielen wollten natürlich einmal Unterstützung von KMU, einmal eben die Bankensektoren ein gewisserweise zu entwickeln Best Practice aus Deutschland Sparkassenprinzip in diese Länder zu bringen aber eben auch diese ökologische Förderung Denn wirtschaftliche Entwicklung und ökologische Förderung muss sich vereinen.
00:02:45: Das eine geht nicht mit dem
00:02:46: anderen.".
00:03:03: den ganz typischen Werdegang, weil sie waren tatsächlich nach dem Studium erstmal im Bereich Mikrofinanzen auch unterwegs.
00:03:10: Erklären Sie mal wie das gekommen ist?
00:03:13: Ist richtig!
00:03:14: Ich habe an einem Grande Collet in Frankreich studiert Finanzwissenschaften wo natürlich viele das Studium machen um danach ja in Kapitalmärkten Private Equity zu arbeiten.
00:03:25: ich hatte damals schon mehr als Ziel gesetzt im Bereich Development Banking Entwicklungsbank Tätigkeiten zu arbeiten, wobei die großen Institutionen teilweise sehr träge und sehr institutionell sind.
00:03:39: In dem Sinne bin ich zuerst in den Microfinan-Sektor gekommen habe dort in Central Amerika gearbeitet.
00:03:46: Hab dann aber auch sehr schnell die Defizite und Limitation dieses Konzepts hautnah miterlebt.
00:03:52: Bin dann zurück nach Deutschland hab dann mir gedacht okay wie lassen sich solche Defizitte über Governance Themen auch adressieren?
00:04:01: Gute Governance die in kleinen Institutionen oft fehlt, habe dann der Wirtschaftsprüfung eine Zeit lang gearbeitet und bin von dort an zur Prokredite gegangen.
00:04:11: Und ich bin da jetzt seit neun Jahren, hab als Spezialist angefangen, bin jetzt im Vorstand und diesen Werdegang sieht man oft in der Prokredit.
00:04:19: Viele Leute sind wirklich sehr lange in der Gruppe teilweise auch seit der Gründerzeit.
00:04:24: Die Vorstände unserer Banken in Südost-Osteuropa haben oft direkt vom Studium aus angefangen, bei Prokredit.
00:04:31: Haben sich dort durch die Ränge hoch gearbeitet und kennen die Institutionen und die Märkte Inside Out.
00:04:36: Und auch hier in Frankfurt in der Hohldinge haben wir viele Mitarbeiter, die wirklich schon seit fünfzehn, zwanzig Jahren dabei
00:04:41: sind.".
00:04:42: Sie machen ja nach wie vor ein relativ kleinteiliges Geschäfts.
00:04:45: Sie machen Finanzdiesleistungen vorwiegend für Unternehmen in Südosteuropa Und Sie haben ja dann, um eben auch diesen Nachhaltigkeitsaspekt reinzubringen bestimmte Vorgaben.
00:04:57: Wie gehen sie vor beispielsweise in der Finanzierung umzuschauen?
00:05:01: Ist das für uns, ich sag jetzt mal bankable?
00:05:03: ist es für uns ein Kunde, der unseren Leitlinien entspricht?
00:05:07: was ist da sozusagen die?
00:05:08: das sind die ersten Hürden, die man daneben muss?
00:05:11: Naja also aus den natürlich verschiedenen Aspekte, die wir betrachten Ich denke erstmal rein von der nachhaltigkeitaspekte Wir arbeiten mit einer Exclusion List, eine Ausschussliste von bestimmten Industrie-Sektoren.
00:05:25: Mit denen wir erst einmal ein paar Tun nicht zusammenarbeiten wollen entweder weil sie schädlich für die Umwelt sind oder weil Sie aus gesellschaftlichen sozialen Aspekten ja zumindest fraghaft sind.
00:05:36: Glücksspiel ist so ein Beispiel aber es ist für uns als Bank natürlich auch einen sehr kleinen Märkten unterwegs in Bosnien, Kosovo, Albanien.
00:05:45: das sind Länder Populationen von zwei Millionen Leuten, zweieinhalb Millionen Leuten.
00:05:50: Da kann man sich als als impact orientierte Bank-Impact im Sinne wir wollen eine positive Wirkung erzielen.
00:05:56: Kann man schwer sagen, wir machen das nicht mehr, machen dass nicht mehr.
00:05:58: Insofern ist dieser Ausschussliste ja ausschlussgewisse Aktivitäten aber auch zum Zweck der Transformation.
00:06:07: Wir haben mit vielen vielen Kunden die wir teilweise auch seit über zwanzig Jahren begleiten eben über lange Zeit zusammengearbeitet und eben Sie herangeführt an bestimmte Themen.
00:06:18: Wichtige Fragestellungen, um als kleines mittelständisches Unternehmen konkurrenzfähig zu bleiben in einer zunehmend globalisierten Welt?
00:06:26: Wie exportiere ich meine Produkte in die EU?
00:06:28: Welche Maßgaben muss ich erfüllen?
00:06:30: Gesetze, Lieferkettengesetz ist ein gutes Beispiel.
00:06:33: und wie stellen wir sicher dass diese KMUs, die vielleicht Ende der Neunziger Anfang zweitausend noch sehr wenig formalisiert waren?
00:06:41: Wie stellen mir sicher das sie zumindest Schrittweise in die richtige Richtung gehen, dass das Mitarbeiter adäquat bezahlt werden.
00:06:50: Dass das Umweltstandards eingehalten werden.
00:06:52: Das geht nicht immer von heute auf morgen.
00:06:54: ich kann nichts zum Kunden gehen und sagen wenn du das nicht erfüllst dann kriegst du es nicht sondern es ist eine langfristige Zusammenarbeit wo man eben Fortschritt jedes Jahr sieht.
00:07:03: Das klingt aber auch sehr arbeitsintensiv.
00:07:06: also sie haben ja mehr als einen Kunden.
00:07:07: Sie können ja sicherlich nicht jeden jetzt im Tandem eng begleiten.
00:07:12: Ja, wir haben über Achtzigtausend Geschäftskunden.
00:07:17: Das sind teilweise Mikrokunden.
00:07:19: Mikro bedeutet für uns Finanzierungsbedarf von ca.
00:07:22: Hunderttausende Euro kleine Kunden.
00:07:25: Da sind wir im Bereich ja bis eine Million Euro und darüber hinaus gehen wir auch mal den zweistelligen Millionenbetrag in der Finanzierung.
00:07:33: besonders im Bereich klein- und mittelgroß ist es ne sehr personalisierte Betreuung.
00:07:40: darin liegt auch der Mehrwert für den Kunden.
00:07:42: Es gibt mittlerweile natürlich viele Banken, die meisten unserer Märkte so klein sie auch sind das sind über zwanzig verschiedene Banken.
00:07:48: aber unser Mehrwert ist eben die Expertise ist dass wir dem Kunden einen Berater an die Hand geben der den Kunden einmal sehr gut kennt, der die Märkte sehr gut kent oder die muss man sagen die ausgebildet sind in unseren eigenen Akademien in Deutschland um wirklich über verschiedenste Themen zu sprechen die für den Kunden relevant sein könnten Politik, Makroökonomie.
00:08:09: Was bedeutet der Krieg in Russland für mich?
00:08:11: Was bedeuten Sanktionen für
00:08:13: mich?".
00:08:14: Und dann braucht man eben Leute die das machen können und das ist eben klar nicht auf Vorstandsebene bei uns, nicht auf Mittelmanagement-Ebene sondern auch auf der rein operativen Ebene dass Kunden sich ernst genommen fühlen, dass sie einen guten Ansprechpartner haben, dass Sie eben nicht in eine Hotline geleitet werden wenn sie irgendwelche Themen oder Probleme
00:08:31: haben.
00:08:31: Wie kann man denn als letztlich Finanzdienstleister Wirklich konkret den Kunden sagen wir mal in die richtige Richtung, vielleicht schubsen so ein bisschen.
00:08:39: Ist das dann eine finanzielle Incentivierung?
00:08:41: Dass man sagt es gibt bestimmte Covenants an die die Finanzierungszusage gebunden ist oder ist es dass man irgendwie bestimmte ich sage mal vielleicht energieeffizientere Maschinen oder Gebäude oder so finanziert wie welche?
00:08:53: welchen konkreten Hebel?
00:08:54: haben sie um zu sagen guck mal Vielleicht gehen wir mal einen Weg.
00:08:57: mit Covenents arbeitet man natürlich recht recht standardmäßig.
00:09:01: Die Frage ist wie zieht man dann immer die Konsequenz, die die Covenant einem gibt.
00:09:06: Das würde auch diesem Wirkungsziel ein bisschen widersprechen.
00:09:11: Die Zusammenarbeit erfolgt genau wie ich es gerade beschrieben habe, dass der Kunde eben einen Kundenberater hat, der in vielen Industriezweigen sehr gut ausgebildet ist, der über Politik sprechen kann, über Makrowirtschafts sprechen kann und über Import-Exportthemen sprechen kann – und somit den Kunden tatsächlich beraten kann!
00:09:29: Und auch bei Themen wie Erneuerbare Energien Das kann man den Kunden nicht aufbinden.
00:09:34: Wenn der Kunde nicht will, dann will er es nicht.
00:09:36: Aber man kann ihm eben die Vorteile aufzeigen.
00:09:40: Man kann ihm einen Pfad geben und sagen wir haben auch Expertise im Haus, die da beraten können.
00:09:47: Und wie gesagt ökologische Themen lassen sich eigentlich nicht von den wirtschaftlichen Themen trennen.
00:09:54: Und gerade heute in Zeiten von hohen Energiepreisen, von Knappheit was Ressourcen angeht Kommt dieses Argument immer wieder auf.
00:10:00: Wir haben es auch im Jahr, zwanzig, dreinzwanzig in Russland Krieg.
00:10:04: Energiepreise sind durch die Decke geschossen.
00:10:06: Es geht nicht nur darum macht das heute wirtschaftlich Sinn in erneuerbare Energien zu investieren?
00:10:11: Für viele Kunden ist es ein Hatching gegen Risiken.
00:10:15: Wie will ich mich in Zukunft gegen solche Events schützen?
00:10:18: und dann gehen vieler den Weg und sagen ja Das macht Sinn aber man muss es ihnen natürlich erklären zeigen Und einen Fahrrad aufzeigen.
00:10:26: Jetzt machen Sie das ja auch nicht nur aus Uneigennützigkeit und aus Interesse am Kunden.
00:10:31: Und an der Umwelt, sie wollen ja als Bank damit auch Geld verdienen.
00:10:35: Sie haben ein wirtschaftliches Interesse.
00:10:36: was ist für Sie?
00:10:37: Der Hebel ist es dann wirklich zu sagen Es ist ein Stück bald auch Risikomanagement weil man die Kunden in die richtige Richtung lenken kann.
00:10:44: Ja absolut.
00:10:45: Also einmal zum ersten Thema.
00:10:46: ganz klar Wir sind an der Börse gelistet aber wir haben ein klares Mandat von von den Gründen Investoren, besonders natürlich nachhaltige Wirkungen in unseren Ländern zu haben.
00:10:57: Aber auf gleicher Ebene ist das Mandat auch wirklich attraktive und nachhaltiger Renditen für unsere Investoren zu liefern.
00:11:05: Und da hilft es natürlich im Risikoansatz wenn man sagt wir haben eine sehr enge Kundenbetreuung.
00:11:11: Man kennt den Kunden sehr gut, man kann Risiken sehr gut einschätzen.
00:11:15: Man kann dadurch die Kredite auch sehr gut bepreisen.
00:11:17: Man kann dadurch auch natürlich Cross-Selling machen.
00:11:20: Wenn der Kunde tatsächlich voll ongebordet ist, dann hat man natürlich nicht nur den Kredit.
00:11:25: Dann hat man Zahlungsverkehr und Handelsfinanzierung.
00:11:29: Und so kann man natürlich auch attraktive Profitabilität erzielen mit Margen die niedriger sind als bei anderen Banken eben weil wir uns im Bereich KMU positionieren wo die Margen deutlich geringer sind als zum Beispiel immer aggressiven Consumer Lending.
00:11:45: Aber eben die Risikokosten sind deutlich geringer und besonders über den langen Zeitraum gerechnet.
00:11:52: Deutlich weniger Volatilität, deutlich weniger Shocks bei Risiko-Events.
00:11:57: Sie haben ja auch sehr viel wirklich richtig langfristiges Geschäft.
00:12:02: Renewable Energy Projekte oder Energieeffizienzkredite.
00:12:04: das sind jahre.
00:12:08: wie viele Anteil ist das inzwischen im Portfolio?
00:12:10: Also wir haben einen Portfolio an grünen Krediten.
00:12:14: Grün bedeutet bei uns, also wir haben internationale Standards für die Kategorisierung angewandt.
00:12:20: das sind im wesentlichen Energieeffizienzkredite, sind kredite im Bereich erneuerbare Energien vor allem Photovoltaik und sind sonstige grüne Kredite zum Beispiel Biolandwirtschaft und das sind etwas weniger als zwanzig Prozent.
00:12:36: Gibt es eigentlich Kunden wo sie sagen die sind irgendwann zu groß?
00:12:39: Ja Die wachsen quasi raus nach oben?
00:12:41: Absolut, sicherlich.
00:12:42: Irgendwann sagen wir unser Anspruch ist schon die Hausbank des Kunden zu sein.
00:12:47: Hausbank bedeutet eben wirklich das dass der Kunde vor allem Geschäft mit uns betreibt.
00:12:52: irgendwann fängt man an den Kunden mit anderen Banken zu teilen weil man natürlich auch das gesamte Risiko nicht tragen will.
00:12:59: und dann irgendwann wenn der kunde sehr groß ist dann dann will man auch nicht mehr die Hauptbank sein.
00:13:05: und dann haben sie absolut recht müssen wir manchmal auch an den Sauchern abhörbar ist und sagen, dieser Kunde ist nicht mehr für uns.
00:13:11: Wenn wir nicht die Hausbank sein können dann stellen sich gewisse Fragen ob wir hier noch mehr wert leisten oder nicht.
00:13:18: Jetzt haben sie ja diese Umweltaspekte, die Governance Aspekte nicht nur sozusagen als Vorgabe für die Kunden Sie haben es auch im eigenen Haus.
00:13:26: Sie sind ja auch CFO wie... Da hat man da manchmal zwei Herzen in der Brust, weil man sagt jetzt muss man irgendwie vielleicht mehr kosten nehmen für energetische Sanierung oder für besonders schöne Dämmungen.
00:13:36: Oder spart sich das auf lange Sicht dann wieder raus?
00:13:39: Das ist eine gute Frage.
00:13:41: Ich denke, dass spart es sich auf lange sich draußen und im Sinne der Gesamtprofitabilität nicht superrelevant.
00:13:47: Aber wir haben natürlich viel Investitionen betrieben über die Jahre.
00:13:52: Natürlich in den Ländern arbeiten wir viel noch mit Autos.
00:13:54: Man braucht Autos um zum Kunden zu kommen.
00:13:57: der Großteil unserer Flotte ist mittlerweile vollkommen elektrisiert.
00:14:01: Wir haben auch in einigen Ländern Ladestationen finanziert, die das so in den Großstädten... Obwohl es wirklich nicht viele Elektroauslust gibt oder mittlerweile nimmt das natürlich zu und insofern war das eine erste Linie für unsere eigenen Leute gedacht dass man da auch die Autos charge'n kann.
00:14:19: Das kommt natürlich alles mit Kosten aber ich glaube die größeren Kosten für uns bleiben weiterhin.
00:14:23: was für andere Banken auch relevantes ist IT ist Bildung der Mitarbeiter, da wird viel investiert.
00:14:30: Ist denn dieses Verständnis für Nachhaltigkeitsthemen überall ähnlich?
00:14:35: oder sind wir Deutschlander vielleicht schon auch etwas detailverliebter als beispielsweise die Kollegen in Albanien?
00:14:40: Ich glaube also innerhalb unserer Gruppe haben wir natürlich über über zwanzig-fünfundzwanzig Jahre eine sehr homogene Gruppe aufgebaut wo wie gesagt viele Leute sind seit seit wirklich Jahrzehnten dabei.
00:14:52: Wir haben eine Akademie in Deutschland.
00:14:53: Da sind hunderte unserer Mitarbeiter, sind dadurch durch mehrere Programme gelaufen die natürlich Banksteuerungsaspekte dort lernen aber auch sonstige dem humanistische Themen Geschichte Philosophie Literaturthemen eben wirklich um nicht nur Banke hochzubringen sondern Leute die mit Kunden auf Augenhöhe sprechen können und die eben Weltmenschen sind.
00:15:18: in dem Sinne Insofern ist innerhalb unserer Gruppe diese Nachhaltigkeitsthemen, da sprechen wir alle dieselbe Sprache.
00:15:26: In Deutschland hat man oft den Drang dazu, Sachen sehr zu regulieren und viele Regeln runterzuschreiben das dann nicht immer sehr pragmatisch ist.
00:15:36: Da sehe ich schon etwas mehr Pragmatismus in den Ländern wo wir unterwegs sind.
00:15:41: Sind Sie da auch pragmatische?
00:15:42: Sie sagten eben man kann jetzt auch nicht jeden Covenant ziehen weil dann ist das Unternehmen weg und das Problem ist ja im Zweifel nicht gelöst Brauchst da auch manchmal ein bisschen Pragmatismus, wenn man sagt okay die passen vielleicht nicht mehr.
00:15:52: Nicht so hundert Prozent aber man sieht irgendwie noch Hoffnung.
00:15:55: also wie intensiv arbeiten Sie dann auch mit einem einzelnen Kunden bevor sie sagen na ja vielleicht geht das jetzt wirklich nicht mehr?
00:16:02: Doch!
00:16:02: Also schon sehr sehr intensiv.
00:16:06: es wird wirklich Zeit darauf verwendet.
00:16:09: denn wie gesagt es geht nicht darum Leute von Finanzdienstleistungen auszuschließen es geht darum eben die Transformation der der lokalen wirtschaften ob das jetzt aus ökologischer aus sozialer sicht oder aus Ökonomie sich geht voranzutreiben und dann ist die Schmerzschwelle, glaube ich relativ hoch.
00:16:29: Es ist hier in der branche trotzdem so ein thema was ein bisschen muss man sagen auf dem rückzug ist.
00:16:33: sie waren auch mal Teil der net zero banking alliance die ja insbesondere im umweltbereich sich ziele gesetzt hat ist nicht mehr aktiv.
00:16:40: Es gab ja auch einige sehr namhafte, sehr öffentliche Austritte.
00:16:44: wenn man dann sagt da distantieren wir uns vielleicht sogar eher vom Thema was heißt das zum einen für sie als Bank?
00:16:50: und wie sehen Sie das auch als Signal in die Branche?
00:16:52: also es ist ja schon die die da sind und es noch laut sagen werden ja weniger?
00:16:57: Ist richtig.
00:16:58: aber man muss natürlich auch ernst nehmen wenn solche Initiativen scheitern und sich hinterfragen warum.
00:17:02: ähnlich ist mit neuen Reporting-Flichten, EU-Taxonomie und bei den ISS dann wird ein Rückzieher gemacht oder es wurde deutlich aufgeweicht.
00:17:13: Weil man da eben wirklich etwas sehr stark regulieren wollte.
00:17:17: und diese Regulierung bedeutet oder bringt viel mit sich, bringt viel an Oversight mit sich bringt viel an Prüfungen mit sich kostet viel Geld.
00:17:27: Expertisen müssen aufgebaut werden einfach um dann irgendwelche Regularien zu erfüllen.
00:17:32: Man muss sich schon hinterfragen, warum solche Sachen passieren.
00:17:35: Was die Net Zero Lines angeht sind wir uns weiterhin den Zielen verschrieben.
00:17:40: Wir wollen unsere Kunden unser Portfolio an Klimaneutralität heranbringen.
00:17:44: Wir haben letztes Jahr unseren CO-Zwei Calculator ausgerollt in unseren Banken.
00:17:49: der dient natürlich auch dem Kunden.
00:17:51: erstmal um zu verstehen wie kann ich meine eigenen Emissionen messen?
00:17:54: Was ist der Vorteil für mich als Kunde diese Emission langfristig zu senken?
00:18:00: Das kann man den Kunden nicht aufzwängen.
00:18:03: Wenn ihr das nicht erfüllt, dann geht es zu einer anderen Bank, die sich vielleicht weniger um diese Themen kümmert.
00:18:11: Da ist der Impact einfach nicht da.
00:18:15: Es geht darum, wenn man was erzielen will, muss man erst einmal messen, um sich dann das Ziel setzen zu können.
00:18:21: und dann eben das Engagement mit dem Kunden, der Dialog nicht nur ein Gespräch, das sind drei vier fünf Gespräche pro Jahr.
00:18:29: und dafür sind wir eben vom Ansatz her gut aufgestellt weil die Leute haben um diese Dialoge zu führen.
00:18:34: Das heißt man braucht im Prinzip nicht zwingend eine Allianz um das weiterzumachen was mal das Ziel war?
00:18:40: Nein!
00:18:40: Die Allianzen... Man hat natürlich mehr Impact wenn sich mehrere Banken dazu verschreiben und sagen gut wir erzielen das gemeinsam aber das ändert nicht an unseren Zielen denn die Ziele sind ein Resultat unserer DNA und wer wir sind.
00:18:54: Das war ein schönes Schlusswort.
00:18:57: Ich danke Ihnen ganz herzlich, dass Sie uns da mal ein bisschen Einblick gegeben haben, wer sie sind und wer die Bank ist.
00:19:01: Das war Christian La Grossa der Finanzverstand der Procredit Holding.
00:19:05: Schön, dass sie bei uns waren!
00:19:06: Vielen Dank.
00:19:07: Herzlichen Dank.
00:19:15: Und wir werfen auch dieses Mal wieder einen Blick darauf was die Branche sonst noch bewegt hat.
00:19:20: dafür ist mein Kollege Wolf Brandes bei mir.
00:19:22: Hallo Wolf.
00:19:23: Hallo
00:19:24: Wolf, wir fangen mal an mit ein paar Zahlen.
00:19:26: Und zwar gibt es eine neue Umfrage von Eukokredit über Mikrofinanzen, die sich so ein bisschen gefragt haben inwieweit Mikrofinanzierung das Leben der Menschen verbessert oder auch nicht?
00:19:38: Was sind denn die Kernergebnisse?
00:19:40: Die Umfrage zeigt zunächst ein positives Bild.
00:19:43: viele Kunden von Mikro-Finanzinstituten berichten dass sich ihre Lebenssituation verbessert hat.
00:19:48: Ihr Finanzdienstleister oder ihre Genossenschaft habe ihr Wohlergehen in den vergangenen zwölf Monaten positiv beeinflusst.
00:19:57: Einzig Prozent berichten von einem höheren Einkommen, die Daten stammen aus mehr als siebenfünfzigtausend Antworten von Kunden aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der
00:20:07: Karibik.".
00:20:08: Jetzt sind ja Mikrofinanzen nicht ganz unumstritten muss man trotzdem sagen würdest du sagen das Mikro-Finanzarmut beseitigt zuverlässig?
00:20:17: So einfach ist es nicht.
00:20:18: Die Umfrage zeigt auch die Grenzen vom Mikrofinanz, denn sieben-dreißig Prozent Befragten sagen ihr Einkommen reiche Nicht oder nur teilweise für die Grundbedürfnisse.
00:20:28: Das bedeutet Kredite und Finanzdienstleistungen können helfen Sie machen Menschen aber nicht automatisch wirtschaftlich sicher.
00:20:35: Für Banken und Investoren ist das ein wichtiger Hinweis Wirkung muss genauer gemessen werden.
00:20:41: Jetzt sind kredite dass eine Zum Thema Sicherheit gehört ja auch so ein bisschen die eigene Absicherung durch beispielsweise Sparprodukte.
00:20:48: Das ist ja auch etwas, was jetzt in dieser Umfrage nochmal herausgekommen ist.
00:20:52: Warum rücken denn Sparprodukte jetzt stärker in den Fokus?
00:20:55: Weil der Sparnisse für viele Menschen der wichtigste Schutz in Krisen sind.
00:21:00: Immerhin, einen Seventief Prozent der Befragten geben an, Ersparnisse zu haben und von denen, die Angaben zur Entwicklung ihrer Rücklagen gemacht haben berichten seventy- acht Prozent von einem Anstieg In Notlagen, denn viele Menschen ersparen es als wichtigste Strategie.
00:21:15: Deshalb geht es künftig nicht nur um Kredite sondern auch um Sparangebote und finanzielle Bildung.
00:21:22: Jetzt hast du schon gesagt die Antworten kamen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Karibik.
00:21:27: das sind ja auch Regionen auf vielfältige Weise auch vom Klimawandel stark betroffen sind auch zunter deutlich stärker also wie hier in Europa.
00:21:35: welche Rolle spielt denn das?
00:21:38: Eine immer wichtigere Ein Drittel der Befragten sagen, dass extreme Wetterereignisse ihr Einkommen belastet haben.
00:21:45: In der Landwirtschaft liegt dieser Wert sogar bei über fünfzig Prozent.
00:21:48: Gleichzeitig nutzen drei Viertel Internet oder Smartphone für ihre wirtschaftlichen Aktivitäten.
00:21:54: Für Finanznienstleister heißt das sie brauchen digitalen Zugänge, robuste Produkte und Angebote die Menschen besser gegen Wetter, Gesundheits- und Einkommensshocks absichern.
00:22:11: Lass uns mal noch zum Thema kommen, das sich so ein bisschen zum Dauerbrenner entwickelt.
00:22:16: Nämlich die Frage wie Grün ist Rüstung?
00:22:20: Da gab es jetzt eine Umfrage von Scope, die schon auch zeigt, wie sich da dieser Vormarkt verändert.
00:22:27: was ist denn wo?
00:22:28: auf die zentrale Aussage
00:22:30: Scope-Zeit, der ESG-Vormarkt verschwindet nicht.
00:22:33: Aber er verändert seine Struktur besonders die sogenannten Artikel VIII Gewinnangewicht.
00:22:39: Sie gelten als hellgrüne Produkte und haben mehr Flexibilität.
00:22:43: Die strengeren Artikel IX verlieren der Gegner in Bedeutung.
00:22:47: Ende Februar, zwanzig war in Deutschland fast siebentausend Artikel acht Fonds mit einem Vermögen von fast sechs Billionen Euro zugelassen.
00:22:56: Bei Artikel neun Fonds waren es nur noch knapp sechsthundert Produkte mit gut zweihundert Milliarden Euro.
00:23:01: Und woran liegt das, dass die jetzt so unter Druck geraten?
00:23:04: Ein Grund ist die veränderte Weltenlage.
00:23:06: Scope spricht von einem Trump-Effekt der politische Fokus auf fossile Energien und Verteidigung dazu.
00:23:12: die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten verändern das Umfeld.
00:23:16: Rüstungswerte haben sich stark entwickelt.
00:23:19: Fonds mit einem flexibleren ESG-Ramen können solche Zieten leichter halten als streng nachhaltige Produkte.
00:23:26: Dadurch entsteht eine neue Debatte, wie viel Rüstung passt in ein nachhaltiges Portfolio?
00:23:31: Ja das ist ja die entscheidende Frage.
00:23:33: aber es gibt ja durchaus Fonds, die in Rüstungen auch investieren als ESG Fonds ne?
00:23:39: Unter bestimmten Bedingungen dürfen sie das.
00:23:42: Die Scope Analyse zeigt, dass auch Fonds mit ESG-Anspruch Rüstungstitel halten können.
00:23:47: Sogar Fonds auf Verteidigungswerte können als Artikel acht Produkt eingestuft werden wenn sie ein ESG Screening anwenden.
00:23:56: Gleichzeitig bleibt das umstritten denn die EU Taxonomie stuft Rüstungen als nicht nachhaltige wirtschaftliche Aktivität ein.
00:24:05: damit entsteht ein Spannungsfeld zwischen Regulierung und dem Nachhaltigkeitsverständnis.
00:24:09: viele Anleger
00:24:11: Regulierung ist ein gutes Stichwort.
00:24:12: Diese Themen Artikel acht, Artikel neun sind ja auch ein Stück weit Auslauf.
00:24:16: Modelle da soll ja mit der Überarbeitung der SFDR künftig ein neues Regime gelten.
00:24:22: was steht uns denn davor?
00:24:24: Die geplante Reform für die Offenlegungsverordnung SFDR könnte neue Kategorien wie Transition Sustainable und ESG Basic bringen.
00:24:34: aus dem wirken die Esmal-Lightlinie für vorn haben bereits deutlich.
00:24:38: Seit Oktober, ist die Zahl der Fonds mit ESG-Bezug im Namen von zwei Tausend Vierhundert auf ein Tausendsiehundert gesunken.
00:24:46: Etwa jeder vierte Fond mit Nachhaltigkeitsbezug im Namen wurde umbenannt.
00:24:59: Zum Abschluss kommen wir mal noch zu einem großen deutschen Konzern, der investiert und zwar die Allianz.
00:25:05: Die will ihr Engagement in der Energiewirtschaft ausbauen setzt dabei verstärkt auch auf das Thema Batteriespeicher.
00:25:11: Wolf, was genau hat denn die Allianz jetzt angestoßen?
00:25:15: Der Vermögensverwälter Allians Global Investors hat einfünfzig Prozent an der deutschen Batterie Speicherplattform Green Energy Storage Initiative kurz GESI erworben.
00:25:27: Es ist bereits das zweite direkte Eigenkapitalinvestment der Allianze in diesem Bereich.
00:25:31: innerhalb von weniger Wochen Anfang März hatte die Allianz eine Partnerschaft mit Total Energies bekannt gegeben.
00:25:37: Dabei beteiligt sie sich zur Hälfte an einem Portfolio von elf Großbatteriespeichern, die Total Energes in Deutschland baut.
00:25:46: Jetzt sind ja Batteriespeicher nicht nur eine Investitionsklasse, Sie sind auch ein großes Thema mit Blick auf die Energiewende – warum sind die so wichtig?
00:25:55: Batteriespeicher können helfen, Netzengpässe zu verringern und erneuerbare Energien besser zu integrieren!
00:26:02: Wenn viel Solar- oder Windstrom produziert wird, kann das Netz diesen Strom nicht immer vollständig aufnehmen.
00:26:08: Dann müssen Anlagen teilweise gedrosselt oder abgeschaltet werden.
00:26:12: Große Speicher können Strom aufnehmen wenn viel produziert und ihn später wieder abgeben.
00:26:17: Dadurch wird das Energiesystem flexibler und
00:26:20: effizienter.".
00:26:21: Jetzt hast du schon gesagt es geht um ein konkretes Projekt mit dem schönen Kurznamen GESI.
00:26:26: was ist denn bei GESII konkret vorgesehen?
00:26:29: GESI baut drei Großspeicher in Bayern und Ilisachsen.
00:26:32: Zusammen sollen sie eine Anschlussleistung von rund zweikammer sechs Gigawatt erreichen.
00:26:38: Die Speicher entstehen an strategisch wichtigen Netzknoten des Übertragungsnetzes.
00:26:43: Nach Angaben von Allianz Global Investors, sollen sich spätestens im Jahr zwanzigundzwanzig in Betrieb gehen.
00:26:49: Finanzielle Details der Beteiligung wurden aber nicht genannt außer dass Allians Global Investor einen fünfzig Prozent übernimmt.
00:26:55: Und wie passt jetzt dieses Investment in die Gesamtstrategie des Unternehmens?
00:27:00: Die Allianz investiert zunehmend den Infrastruktur, der für die Energiewende wichtig ist.
00:27:05: Neben Batteriespeichern ist sie auch am deutschen Stromnetz beteiligt unter anderem über eine Beteiligung an Amprion dem zweitgrößten Übertragungs-Netzbetreiber in Deutschland.
00:27:15: Die neue GESI-Beteiligung zeigt dass die Allianze Batteriespicher als wachsendes Infrastrukturtema betrachtet.
00:27:22: Für institutionelle Investoren werden solche Anlage interessant, weil der Bedarf an Flexibilität im Stromnetz stark steigt.
00:27:51: Wenn Sie dann wieder reinhören und mit dabei sind, bis dahin.
00:27:53: Machen sie's
00:28:06: gut!
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