Hitze, Dürre, Niedrigwasser: Wenn das Klima zum Geschäftsrisiko wird
Eine Durchschnittstemperatur um 3,3°C über dem langjährigen Mittel, wenig Regen: Auch Unternehmen haben die extremen Bedingungen des Sommers zu spüren bekommen. „Wir sehen das jetzt bei den Calls zu den Quartalszahlen: In jedem zehnten Call wird das Thema Dürre, Waldbrand und Co. angesprochen“, berichtet Henrik Pontzen, Chief Sustainability Officer der Union Investment, im Podcast „Nachhaltiges Investieren“ der Börsen-Zeitung. „Je größer das die Firma, desto wahrscheinlicher, dass man an irgendeinem Produktionsstandort betroffen ist.“
Zwar hätten Unternehmen wie Thyssenkrupp oder BASF die Situation in diesem Jahr gut gemeistert, doch das Thema sei international bedeutsam. „Wasserknappheit ist nicht nur Niedrigwasser am Rhein, es...