Impact-Investing vor dem Wendepunkt
Shownotes
Die neue EU-Offenlegungsverordnung (SFDR 2.0) erkennt erstmals den Impact-Begriff an. Das sei „tatsächlich ein großer Durchbruch“, sagt Eric Prüßner, Geschäftsführer von Advanced Impact Research, im Podcast „Nachhaltiges Investieren“ der Börsen-Zeitung. Er befasst sich mit der Frage, wie man den Impact bei Finanzprodukten messen und vergleichbar machen kann. Dabei dürfte der schwerste Teil der Definitionsarbeit erst noch kommen, erwartet Prüßner.
Die SFDR 2.0 arbeitet mit Kategorien wie ESG Basics, Transition und Sustainable. Die bisherige Unterteilung in Artikel-8- oder Artikel-9-Fonds wird dadurch abgelöst. Der Vorschlag behandelt bislang allerdings erst einmal nur Level eins der Regulierung, legt also die Prinzipien und Grundlagen fest. „Bei Impact sind die Definitionen oder die Merkmale noch recht allgemein gehalten“, sagt Prüßner.
Auf Ebene der Investmentprozesse lasse sich Vergleichbarkeit bereits recht gut herstellen. Komplex werde es bei konkreten Indikatoren. Während sich Emissionen in konkrete Zahlen fassen lassen, sind Konzepte wie Biodiversität schwieriger zu greifen. Prüßner hat Sympathien für ein Konzept, das in der Gesamtbetrachtung die Frage stellt, ob sich ein Investment im Rahmen planetarer Grenzen bewegt. Er wünscht sich, dass man Investoren in einigen Jahren die Möglichkeit an die Hand geben kann, ihr Portfolio oder auch einzelne Assets daraufhin zu analysieren. „Weil das eben die wissenschaftlich fundierten Grenzen sind, in denen man sich bewegen sollte.“
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Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:06: Nachhaltiges Investieren,
00:00:08: das Sustainable Finance Podcast
00:00:10: der Börsenzeitung.
00:00:11: Diese Episode wird präsentiert von Union Investment.
00:00:16: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von nachhaltiges investieren dem Sustainable finance podcast der Bösenzeitungen.
00:00:23: ich heiße Sabine Reifenberger bin Redakteurin bei der Bösenszeitung und wir tauchen heute einmal ein in die Welt der Zahlen allerdings im Bereich damit Zahlen gar nicht so leicht zu greifen ist.
00:00:34: Die neue EU-Offenlegungsverordnung führt erstmals den Impact Begriff ein, allerdings ist die Definition noch nicht so hundert Prozent Trennschaft.
00:00:43: und mein heutiger Gast der befasst sich damit wie man das besser machen kann und wie man Impact letztlich in messbare Größen überführen kann.
00:00:51: ich freue mich sehr über den Besuch von Eric Brüßner Geschäftsführer bei Advanced Impact Research.
00:00:56: Schönheit Sie da sind hallo.
00:00:58: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:59: Ich freu mich jetzt so sein.
00:01:00: Herr Brosner, ich habe schon gesagt, im Prinzip kommt jetzt was Neues durch die EU-Offenlegungsverordnung.
00:01:05: SFDR II Null sagt man im Markt.
00:01:08: Die bringt quasi den Abschied von diesen Kategorien Artikel acht, Artikel neun.
00:01:12: Stattdessen gibt es künftig Einstufungen in neue Cluster wie Basic, Transition und Sustainable.
00:01:19: Und was jetzt für Sie speziell neu ist oder für die Impact Community?
00:01:22: Impact wird erstmals explizit anerkanntes so eine Art Unterkategorie von Sustainable Investments.
00:01:29: Vielleicht zunächst mal, wie muss man das gewichten?
00:01:32: Ist es ein kleiner Schritt in die richtige Richtung oder ist da ein Riesendurchbruch?
00:01:35: Wie wird es zunächst einmal wahrgenommen, dass es erst mal anerkannt ist.
00:01:40: Ja gerne!
00:01:41: Also so wie wir das wahrgenommen haben und auch im Markt die Diskussion mitbekommen, ist das ein ziemlich guter Schritt in eine richtige Richtung.
00:01:48: Da kann man vielleicht erstmal drei Aspekte unterscheiden, die durchaus positiv sind.
00:01:55: Erstens der Übergang in ein klares Kategorien-System Also, wie Sie schon erwähnt hatten von Artikel acht und neun hin zu ESG Basics Transition and Sustainable.
00:02:05: Dann die zweite große positive Facette ist das Impact anerkannt wird.
00:02:11: Und der dritte positive Punkt ist dass innerhalb dieser Impact-Charakteristika auch das Thema des Investorbeitrags anerkannt wurde von der EU Kommission also die Frage Wie kann ein Investor positiv zu dem Impact der Assets oder Unternehmen, die ihr investiert beitragen?
00:02:30: Das klingt aber so als kommt da jetzt noch einen Aber.
00:02:33: Ja vielleicht ist erst mal zum zweiten Punkt noch wichtig zu sagen dass das also die Anerkennung von Impact tatsächlich großer Durchbruch ist denn wir haben mit in den letzten Monaten zB auch eine Umfrage gemacht unter Impact Investor in Deutschland Und da war ganz klar, dass diejenigen, die noch kein Impact Investment machen eine große Barriere darin sehen.
00:02:54: Dass es keine klare Definition von Impact Investments gibt und in diesem Sinne wäre das natürlich ein großer Schritt wenn da jetzt durch die Regulatorik einer einheitliche Definition etabliert wird.
00:03:05: Das aber kommt natürlich denn dieser Vorschlag behandelt ja erst einmal nur Level eins der Regulierung also legt die Prinzipien und Grundlagen fest.
00:03:15: Das heißt, es gibt dann noch einige Anschlussfragen, die in den nächsten Schritten geklärt werden müssen.
00:03:20: Das sind zum Beispiel Formulierungen in unter anderem der Transition-Kategorie wie Credible Engagement oder Credible Transition Plan.
00:03:29: oder welche Ausschlusskriterien sollen jetzt wirklich gelten?
00:03:32: Das heißt das wird uns die nächsten Monate noch viel beschäftigen und von dem Detail Diskussion hängt da natürlich auch ab, wie klar und hilfreich diese Kategorien im Endeffekt sind.
00:03:43: Das heißt im Moment ist es jetzt nicht so, dass man sagt zehn Leute lesen sich das durch und haben alle dieselbe Vorstellung von Impact.
00:03:49: Sondern es kommt immer noch ein bisschen drauf an wie lege ich den einzelnen Aspekt aus?
00:03:54: Genau bei Impact sind die Definition oder die Merkmale noch recht allgemein gehalten.
00:03:59: da wird dann von einem Wirkungsziel gesprochen von einer Impact-These und von Impact Messungs & Management Prozessen Und eben diesem Investorbeitrag, das ist noch lange nicht so konkret wie zum Beispiel die anderen Kriterien in den Kategorien bezüglich Ausflüssen.
00:04:14: Das liegt ja wahrscheinlich auch daran dass es nicht so ganz einfach ist einen glaubwürdigen Beitrag beispielsweise eine Zahl zu überführen.
00:04:22: Es ist jetzt nicht so wie bei Finanzkennzahlen, dass sie da feste Marker dran liegen können.
00:04:27: Das ist ja was wo Sie sich jetzt schon länger mit befassen.
00:04:30: Inwieweit kann man denn überhaupt da eine Vergleichbarkeit herstellen?
00:04:35: Ja, das ist eine ganz entscheidende Frage.
00:04:38: Die stellen sich die Impact-Investoren auch schon seit einigen Jahren wenn nicht Jahrzehnten und das hängt zum Beispiel davon ab in welcher Esselklasse man sich bewegt und auch mit welchen Themen man sich beschäftigt also Umweltthemen, sozialen Themen.
00:04:52: Bei manchen Themen wie CO²-Emissionen, also Klimaschutz gibt es dadurch auch eine klare Vergleichbarkeit der existierenden Indikatoren, z.B.
00:05:02: Treibhausgasemissionen.
00:05:03: die kann man ja auf CO²-Equivalente normalisieren oder vergleichbar machen auch wenn es unterschiedliche Treibhausgase sind.
00:05:10: bei anderen Themen im Umweltbereich Biodiversität im sozialen Bereich zum Beispiel Mikrofinanz oder Bildung oder Gleichberechtigung das sind dann natürlich sehr breite unterschiedlichen Themen die vielleicht nicht unbedingt von sich aus nicht vergleichba.
00:05:28: Zum Beispiel, wenn man jetzt CO²-Emissionen reduziert oder die Einkommen von kleinen Unternehmerinnen und Unternehmern im globalen Süden steigert sind das ja erstmal sehr unterschiedliche Dinge, die man da tut.
00:05:43: Wo setzen Sie denn an?
00:05:44: Wenn Sie sagen, man möchte das irgendwie einwerten und versuchen... da eine gewisse Gleichgewichtung oder ein gemeinsames Verständnis zu schaffen.
00:05:54: Wo fangen Sie an, ohne dass wir jetzt allzu tief in die Stochastik absteigen?
00:05:58: Aber versuchen sie es mal für normalen Menschen zu erklären.
00:06:02: Gerne!
00:06:03: Also es lässt sich einmal... Wir haben auch die Perspektive genau wie die SFDR-Zweibpunkt Null auf Finanzprodukte.
00:06:09: Das heißt, wir gucken uns nicht die Unternehmen an oder konkrete Projekte und deren Indikatoren sondern wie kann man bei Finanzprodukten den Impact messen und die vergleichbar machen?
00:06:18: Und da kann man in einem ersten Schritt, wenn man sich jetzt noch nicht direkt die eigentlichen KPIs und was das Ergebnis davon ist anguckt.
00:06:26: Kann man sich erst mal diese Dimension, die auch die SFDR einführt wie Wirkungsziel, Theory of Change
00:06:32: etc.,
00:06:33: auf Prozessebene angucken und vergleichen wie gut oder schlecht sie umgesetzt sind.
00:06:38: Da gibt es eine große Anzahl von verschiedensten Standards Und so wie wir die SFDR zwei Punkt Null verstehen, sollen da jetzt Mindestanforderungen eingeführt werden.
00:06:49: Aber wie man dann darüber hinausgeht ist eine Frage, wie man diese Standards zusammenführt und wie gut die entsprechenden Investmentprozesse etc.
00:06:58: sind.
00:06:58: Das heißt auf dieser Prozess-Ebene ist es aus unserer Sicht einfacher eine Vergleichbarkeit herzustellen.
00:07:05: Schwierig wird es eben wenn man die konkreten Indikatoren sich anguckt Auch wiederum unterschiedliche Ansätze.
00:07:13: Manche möchten dann die Vergleichbarkeit erhöhen, indem man das monetarisiert also sowas wie CO-Zweihemission oder anderes in Geldeinheiten ausdrückt auch weil es eben ein bekannter Indikator ist.
00:07:26: Andere Ansätze wären die aber noch nicht so viel etabliert sind.
00:07:30: über den Klimaschutz, also über die CO-Zeitemission hinaus ist zu fragen bewegt sich dieses Investment im Rahmen planetarer Grenzen?
00:07:38: Und das kann man dann ja auch für verschiedene Projekte herunterbrechen und so vergleichbar machen.
00:07:44: Da gibt es zum Beispiel Science-Based Targets, aber das ist noch nicht so stark verbreitet im Bereich der Monetarisierung.
00:07:52: Gibt's auch durchaus schon Anbieter die das liefern?
00:07:54: Das klingt aber so als ob auch sozusagen eine gewisse Bringschuld beim Anbieten des Produkts liegt, der irgendwie diese Daten erheben muss oder ihnen Zugänge geben muss oder Informationen bereitstellen muss.
00:08:05: Das klingt schon ein bisschen aufwendiger im Prozess.
00:08:08: Das ist natürlich ein bestimmter Aufwand, auch da hängt es wieder davon ab in welcher Essetklasse und mit welchem Thema man sich beschäftigt.
00:08:17: Zum Beispiel gibt's bei dem ganzen Thema CO-Mission schon eine riesige Infrastruktur viele Datenanbieter die zahlreiche Indikatoren liefern und Datenqualitätschecks machen.
00:08:27: wenn man jetzt aber zum Beispiel im Bereich Mikrofinanz unterwegs ist also man hat hier in Deutschland oder Europa einen Investmentfonds der gibt Kredite an Banken oder andere Institution im globalen Süden und die vergeben wieder Kredite an Einzelperson, dann kann man zum Beispiel die Fragestellen steigern diese Krediten überhaupt das Einkommen dieser kreditnehmenden am Ende.
00:08:52: Und da gibt es jetzt noch nicht so viele Datenanbieter, die das machen und Umfragen da anbieten gibt es auch aber eben nicht so umfassend und dass ist natürlich aufwendig wenn wir wirklich die hunderttausenden bis Millionen von Kreditnehmenden befragen möchte, wird auch teilweise gemacht.
00:09:10: Aber das ist dann schon eher eine Best Practice und entsprechend aufwendig weil man viel selber machen muss für aufgrund der fehlenden Infrastruktur.
00:09:18: Jetzt hat man Finanz-Ratings.
00:09:21: wie sind recht klar definierte?
00:09:22: Hat jeder eine klare Vorstellung wenn ich ein Triple B minus habe was das heißt?
00:09:26: Es gibt auch ESG-Ratings, da ist es schon ein bisschen anders.
00:09:29: Da gibt's dann verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Kriterien.
00:09:32: das...da nimmt die Vergleichbarkeit sagen wir mal schon signifikant ab.
00:09:36: Ist irgendwie überhaupt denkbar dass man beim Thema Impact mal sowas wie ein gemeinsames Rating hat wo wirklich klar wird hier ist der Impact groß mittel klein oder ist es dafür einfach zu breit?
00:09:50: Das kommt darauf an, was man für einen Anspruch daran hat.
00:09:53: Also zum Beispiel gibt es auch schon seit einiger Zeit einige Research-Anbieter die vor allen Dingen im Bereich der Public Markets also für Aktienfonds, für Onlinefonds und für Mischfonds Ratings anbieten.
00:10:06: das sind dann in der Regel SDG Rating's.
00:10:08: Die nennen sich dann entweder... Nennen sie das auch wirklich SDG Impact Rating oder einfach nur SDG rating?
00:10:14: Und die haben da den Anspruch nachzuweisen ob ein Unternehmen einen positiven Beitrag zu diesen SDGs leistet.
00:10:22: Also durchaus auch ein Impact, und wie funktionieren die dann?
00:10:25: Die haben da den Anspruch vergleichbar zu sein für riesige Universen von Unternehmen.
00:10:30: Und die machen das indem sie eben Umsatzzahlen nutzen und dann in Zuordnung machen welcher Umsatz leistete einem positiven Beitrag zur SDG ABC.
00:10:41: Dann haben Sie dazu grundlegende Kriterien, wie Sie das festlegen.
00:10:44: Das macht es zu einem gewissen Grad vergleichba aber eben auch nur soweit die verschiedenen zugrunde liegenden Methoden vergleichbar sind.
00:10:50: Das heißt, wenn man unterschiedliche Anbieter hat, hat man da auch wieder unterschiedliche Ergebnisse.
00:10:55: Aber das ist ein Ansatz dabei!
00:10:58: Da es dann allerdings auch wichtig zu wissen dass das eben auf Umsatzkennzahlen basiert und also nur auf den unmittelbaren Ergebnissen, die die Unternehmen produzieren, Produkt oder Dienstleistung – das wird dann oft als Outputs bezeichnet Da wird dann nicht unbedingt systematisch erfasst.
00:11:17: Was haben denn diese Produkte und Dienstleistungen für eine Wirkung, wenn sie genutzt werden?
00:11:22: Also die Outcomes, was später in der kausalen Kette kommt.
00:11:28: Das heißt quasi... Die Produktion des Autos kann ich messen aber wenn ich mit dem Auto durch die Gegend fahre und diesen Ausstoß habe das wäre dann wenn es kein E-Auto ist negativ aber würde nicht erfasst.
00:11:40: Genau, das kommt natürlich aufs einzelne Rating an.
00:11:42: Es gibt auch Anbieter die den Anspruch haben das zu tun, da sind aber noch nicht viele.
00:11:46: Wie sind denn Sie eigentlich dazu gekommen sich mit Impact Research zu befassen?
00:11:50: Das ist ja jetzt nicht das naheliegendste Thema!
00:11:53: Ach ich muss sagen... Ich finde es auch aktuell vielleicht durchaus naheliegend Denn man hört ja und sieht in den Medien und dass er auch schon seit einigen Jahren und Jahrzehnten von verschiedensten Problemen.
00:12:08: Und dann gehöre ich, glaube ich zu einer Generation die sich dann gesagt hat bei der Berufswahl.
00:12:14: Naja wie kann ich denn die Arbeitszeit dir durchaus viel der Woche ausmacht nutzen auf eine Art und Weise wie ich dann hinterher mir auch sagen kann von mir selbst sagen kann das war sinnvoll.
00:12:24: unter hat sich dann nachhaltige Geldanlagen angeboten vor allen Dingen wenn man den Anspruch hat oder die Idee zu sagen Ich möchte da in das System reingehen und gucken die Leute, die die Entscheidungen treffen und das Kapital allokieren.
00:12:40: Die unterstützen kann darin, dass auf eine Art und Weise zu tun wie man eben auch noch Umwelt- und soziale Themen mit berücksichtigt und mit unterstützt.
00:12:48: so bin ich dann über verschiedene Schritte angefangen bei der FNG Siegel Prüfung zu diesem Thema gekommen und jetzt machen wir eben auch viele Forschungsprojekte praxisorientierter Forschung.
00:13:00: zur Impact Person.
00:13:01: Wie finanzieren sie sich?
00:13:03: Wir sind einmal durch öffentliche Fördergelder finanziert, also das sind zwei Förderprojekte.
00:13:08: Einmal von der EU und einmal vom Umweltministerium.
00:13:11: Wir machen auch andere, ich nenne es immer gerne praxisorientierte Forschung.
00:13:15: Das sind dann zum Beispiel Marktstudien oder generelle Umfragen wie jetzt auch in Deutschland zusammen mit dem Bundesverband Impact Investing Und wir sind auch die Instanz, die das FNG Siegel prüft Auch schon seit einigen Jahren.
00:13:29: genau das sind so die verschiedenen Bereiche.
00:13:32: war ja eine Kritik an der alten Offenlegungsverordnung, dass dieses Artikel acht oder Artikel neun sich aus ein Stück weit irgendwie zum Label entwickelt hat.
00:13:40: Und man dann immer den Eindruck hatte das wird jetzt irgendwie auf den Fonds gebabt.
00:13:43: so als Auszeichnung und es war ja eigentlich nur gedacht als Grad an Information.
00:13:48: sozusagen haben sie die Sorge, dass das mit Impact auch passiert.
00:13:53: Wenn es künftig in der Verordnung drin ist und vielleicht auch nicht ganz... Also es ist ja nicht ganz hundertprozent klar bislang wie es definiert ist.
00:14:00: was müsste man quasi tun um das auch ein Stück weit zu verhindern?
00:14:03: Wie lässt sich da vermeiden, dass so'n Feigenblatt wird, was mal neue Freunde draufklebt?
00:14:09: Also in SFDR-Eins Punkt Null hat man dann gesehen, dass es einen großen Bedarf für gibt einfach für solche Labelingen und für solche Orientierung.
00:14:17: Und bei den anderen Kategorien in SFDR.ZW.n ist das Sustainable and Transition, da sieht man ja, da gehen die Kriterien auch schon in eine recht konkrete Richtung.
00:14:26: Das wird dann wahrscheinlich noch konkreter aber das ist schon mal im Vergleich zu vorher sehr hilfreich.
00:14:31: Beim Thema Impact hatten wir auch gerade schon gesagt es sind doch recht allgemeiner und Es wird deswegen dann besonders interessant, wie auf Level zwei das konkretisiert wird.
00:14:42: Also ob es konkretisiert werden und wenn ja... Da gibt es schon auch eine riesige Anzahl an verschiedenen Standards die Kriterien haben, wie man das gut machen kann in Impact Investment.
00:14:54: Und die Frage ist dann, wie viel kommt in die Regulierung?
00:14:56: Ich höre auch aus dem Markt dass es als sinnvoller Ansatz gesehen wird, dass man jetzt in der SFDR Mindeststandards etabliert Wie vorhin schon kurz erwähnt Und dann der Markt guckt, okay was sind denn aus unserer Sicht die Best Practices?
00:15:11: Also was sind da die Qualitätsunterschiede?
00:15:13: und da kommt es darauf an dass man eben einen guten Überblick hat über die existierenden Standards.
00:15:19: Die so zusammenfasst und kondensiert das sie ein stringentes und trotzdem einfach verständliches Kriterien-Set ergeben.
00:15:27: Das ist zum Beispiel auch ein Thema an dem wir jetzt gerade forschen im Rahmen der Forschungsprojekte, Also zu gucken, wie können diese Dimensionen Wirkungsziel, Theory of Change, Impact Messerung und Management in verschiedene Qualitätslevel eingeteilt werden.
00:15:43: Denn dann kann man Investoren und Investorinnen auch helfen, zu zeigen okay so macht man es auf eine möglichst einfache Art und Weise und so kann man die Qualität unterscheiden.
00:15:53: Das war ja auch ein häufiger Kritikpunkt.
00:15:55: Dass man gesagt hat, die auch ESG Reportings verlangen sehr viel vom Endnutzer.
00:16:00: also man muss sich quasi als Investor sehr damit befassen.
00:16:02: Man muss genau gucken welche Kriterien sind abgeprüft versuchen sie auch sicherzustellen.
00:16:07: ich weiß nicht durch keine Ahnung Feldforschung oder mal Verprobungen mit unvereingenommenen Kundinnen und Kunden das überhaupt auch der Investor das versteht was Sie meinen?
00:16:16: Also das scheint ja in der Vergangenheit auch nicht immer geklappt zu haben
00:16:20: absolut Und das ist ein ganz entscheidender Bestandteil.
00:16:23: Man muss natürlich saubere und klare Kriterien entwickeln, aber die müssen auch reflektiert und diskutiert und auch gechallengt werden von den Markteilnehmenden.
00:16:33: oder dass funktioniert es nicht.
00:16:35: So läuft es ja zum Beispiel auch im FNG-Siegel.
00:16:37: Das wurde über Jahre hinweg mit der Praxis zusammen entwickelt und da eben auch eine Möglichkeit so Qualitätsunterschiede dann deutlich zu machen.
00:16:47: Es gibt ja auch zum Beispiel seit Bethzdemir das FNG-Siegel Transition und da sind wir ja auch sehr tief immer mit der Praxis im Austausch in diesem Prüfprozess.
00:16:57: Und genau also, dass ist absolut zentral, dass man das da eine vernünftige Feedback schleifen
00:17:02: hat.
00:17:03: Das erfordert ja... Wir sagten es ja schon von den Anbietern durchaus ein bisschen Einbringung, Beibrigung von Dateninformationen.
00:17:12: Haben sie nicht manchmal auch die Sorge, dass die Anbieter sagen ja das ist jetzt irgendwie zuächtig und dann verzichten wir quasi auf den Impact Aspekt.
00:17:18: Und sind ein normal in Anführungszeichen einfach gelisteter Transition oder Sustainable von und haben diesen Aufwand nicht.
00:17:26: also wie groß ist dieses Risiko?
00:17:29: Das Risiko existiert bestimmt.
00:17:31: Wir hören aber auch dass es zum Beispiel im Bereich Retail oder auch bei institutionalen Assets ohne durchaus Interesse gibt am Thema und das heißt Ich bin mir schon recht sicher, dass es da einfach eine bestimmte Nachfrage auch gibt.
00:17:46: Und wenn man sich dann dazu entscheidet das gar nicht anzubieten als ein Segment, dann hat man natürlich das Problem, dass man das dann nicht abdeckt ist jetzt schwierig festzulegen wie groß ist dieses Segment?
00:17:57: aber deswegen machen auch glaube ich alle großen Asset Managers zum Beispiel irgendwas zu Impact Investing weil die sich auch sagen naja also wir müssen da was anbieten.
00:18:07: Inwiefern besteht die Gefahr, dass man dann, wenn man sagt ich versuche es messbar zu machen sich vielleicht überproportional fokussiert auf Sachen.
00:18:14: Die Messer sind also CO zwei Ausstoßsachen sehr schon ist was das kann nicht relativ gut in eine Zahl fassen?
00:18:19: Ist dann die Gefahre, dass alle sich darauf stürzen und das reporten nach dem Motto Dann haben wir schon mal was.
00:18:24: Und eigentlich wäre aber vielleicht der viel größere Impact bei was schwerer messbarem sagen wir mal weil sie nicht biodiversität oder so Wie.
00:18:31: wie piekelt man das denn aus?
00:18:33: Das ist auf jeden Fall ein Problem, denn man macht natürlich gerne das was man auch wo sich sicher anfühlt dass man das schon umsetzen kann und wo es auch schon Lösungsansätze zu gibt.
00:18:43: Wenn man Impact Investing aber ich sage mal gut machen möchte dann fängt man natürlich an mit einer Problemanalyse und analysiert was in dem Bereich wo ich jetzt investiere vielleicht in der Geografie in der ich investiere und der Essigklasse.
00:18:58: Was sind denn hier entscheidende Probleme zum Beispiel bei Thema Immobilien, ist es dann auch hier in Deutschland die Frage der Affordability.
00:19:07: Also sozialen Wohnraums oder erschwinglichen Wohnraumes und kombiniert natürlich mit Umweltfragen zur Renovierung also zum Klimaschutz und auch Biodiversität Stichwort Versiegelung.
00:19:19: Also da merkt man wenn man dann in die konkrete Essigklasse und die konkreten Beispiele reingeht, merkt schon recht schnell was sind denn hier die Themen zu drücken?
00:19:26: Und das sollte bei einer Impact Investing Strategie, der erste Schritt sein von dem man ausgeht und dann die restliche Strategie darauf aufbaut.
00:19:34: Wenn wir uns in fünf Jahren noch mal unterhalten – was glauben Sie?
00:19:38: Wie sieht eine Impact Messung aus?
00:19:41: Was ist vielleicht schon standardisiert, war es immer noch eher Einzelfallmodell getrieben?
00:19:47: Was glauben sie wie weit können wir das entwickeln von hier aus?
00:19:50: Also in fünf glaube ich, dass es auf jeden Fall auf dieser Prozessebene sehr klare Standards gibt und auch darauf aufbauende Scorings oder Ratings die eine gewisse Vergleichbarkeit von diesen Prozessen liefern.
00:20:05: Auch beim Thema Rating da gibt's ja jetzt schon viele von dem konkreten Unternehmensimpact sind wir ja auch jetzt schon auf einer Stufe wo man zumindest in den öffentlichen oder gelisteten Unternehmen einiges hat.
00:20:18: Ich formuliere das mal als Wunschvorstellung.
00:20:21: was ich gut finde, wenn wir es in fünf Jahren hätten wäre die Möglichkeit einem Investor an die Hand zu geben oder die Möglichkeit an die hand zu geben dass er sein Portfolio und die einzelnen Titel daraufhin analysiert ob sie sich innerhalb der Planetaren Grenzen befinden.
00:20:38: Weil das eben die wissenschaftlich fundierten Grenzen sind indem man sich bewegen sollte attraktive Vorstellungen, dass man, egal ob auf Portfolio-Ebene oder strategischer Essetallokationen oder wieder runter in dem konkreten Esset.
00:20:54: Da so eine Orientierung hätte die wirklich entscheidungsrelevant Informationen liefert und eben sagen kann ja wir entweder sind wir innerhalb dieser Grenzen oder bewegen uns in die richtige Richtung um in diese Grenzen zu kommen.
00:21:08: Was sind ja so konkret die nächsten Schritte bei der SFDA?
00:21:11: Der Prozess läuft ja noch.
00:21:12: Was wäre sozusagen auch Ihr Wunsch an diesen Prozess oder welchen Aspekt würden Sie gern verwirklicht sehen?
00:21:17: Also, der Prozess ist jetzt von den regulatorischen Regeln vorgegeben.
00:21:22: Das heißt, die Level Eins-Vorschläge werden gerade verhandelt.
00:21:27: Die kommen dann in den Trilo und müssen verabschiedet werden.
00:21:29: Und danach wird Level Zwei werden detailz diskutiert.
00:21:32: Das heisst das wird sehr interessant und da werden wir uns natürlich auch einbringen in die Diskussion.
00:21:37: Und was ich da gerne verwirklicht sehen würde, ist dass man ein gutes Gleichgewicht schafft zwischen der nötigen Klarheit und der nödlichen Konkretheit von den Mindestkriterien dann in der Regulierung.
00:21:54: Der Flexibilität, das man die Leute nicht abschreckt wenn man so hohe Kriterien setzt, dass sie sich eigentlich nicht mehr antraut.
00:22:02: Das ist natürlich eine schwierige Abwägung aber wenn man das hinbekommt wäre schon vielen geholfen.
00:22:07: Es ist wahrscheinlich ein schwerer Spagat, dass man nicht so viele Kriterien sagt und festlegt, dass sie quasi nicht mehr erfüllbar sind.
00:22:14: in Summe?
00:22:15: Genau!
00:22:15: Ich danke Ihnen ganz herzlich für die Einschätzung bin auch sehr gespannt was wir dann am Ende sehen.
00:22:20: dann können wir vielleicht nochmal drauf schauen wenn das Ergebnis vorliegt.
00:22:23: es wird noch eher zwei Jahre einen Jahr dauern glaube ich, ne?
00:22:25: zwartausend achtundzwanzig?
00:22:27: Je nach Timeline und wie jetzt auf den nächsten Schritte ablaufen und wie schnell Sie kommen wurde auch schon gesagt, dass es auch Anfang von zwanzigundzwanzig erst kommen könnte.
00:22:37: Also wir nehmen's auf wieder Vorlage wann das kommt.
00:22:39: aber Sie werden den Prozess begleiten und bleiben da auch gerne dran.
00:22:42: Vielen Dank für die Einschätzung heute!
00:22:44: Das war Erik Brüßner Geschäftsführer bei Advanced Impact Research.
00:22:47: Vielen dank für den Besuch bei uns.
00:22:57: Und wir schauen natürlich auch dieses Mal was sonst noch passiert ist in der Branche.
00:23:00: dafür ist mein Kollege Wolf Brandes beim Ja Hallo Wolf Wolf, es gibt neue Daten und zwar zum Thema künstliche Intelligenz.
00:23:09: Es ist in aller Munde auch als ESG Chance für Finanzinvestoren.
00:23:14: man sagt das kann Kosten senken und helfen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
00:23:19: Es gibt eine neue Studie von der Boston Consulting Group.
00:23:23: die hat sich das ein bisschen näher angeschaut.
00:23:24: was ist denn die zentrale Aussage?
00:23:27: Also die Studie zeigt, KI kann in Klima- und Nachhaltigkeitsfeldern großen wirtschaftlichen Nutzen bringen.
00:23:34: Bis zum Jahr zwanzig sehen die Autoren ein jährliches Potenzial von rund sechshundert Milliarden Dollar.
00:23:41: Gemeins sind Einsparungen und Effizienzgewinn über Unternehmen bei Energie, Material oder Arbeitszeit.
00:23:47: Okay, gibt es da Bereiche wo man sagen kann das Potenziale ist besonders groß?
00:23:53: Ja, die gibt's.
00:23:53: Der größte Bereich ist die industrielle Effizienz.
00:23:57: Dort beziffert die Studie das Potenzial auf rund dreihundert Milliarden Dollar.
00:24:02: KI kann Maschinenzustände vorher sagen, Energieflüsse steuern, Ausschuss vermeiden und Produktionsprozesse optimieren.
00:24:10: Der ESG-Effekt ist direkt!
00:24:12: Weniger Energieverbrauch senkt
00:24:13: Emissionen.".
00:24:15: Das ist ja wahrscheinlich auch was man dann im Bereich Energieinfrastruktur ganz gut einsetzen könnte?
00:24:21: Stimmt, KI kann Klima-Risiken genauer modellieren und Energieanlagen besser steuern.
00:24:27: Daten aus Satelliten, Sensoren und Wettermodellen helfen Risiken für Gebäude Anlagen und Lieferketten besser einzuschätzen.
00:24:34: Zugleich können Stromnetze besser ausgelastet Batterien wirtschaftlicher gesteuert uns dezentrale Anlagen zu virtuellen Kraftwerken gebündelt werden.
00:24:43: Jetzt gibt es ja wie wir wissen keine Chance ohne Risiko.
00:24:46: Wie sieht das bei künstlicher Intelligenz aus in dem Bereich?
00:24:49: Wo liegen da Risiken?
00:24:50: Ja, die Autoren bleiben schon vorsichtig.
00:24:52: KI in physischen Systemen ist komplexer als in rein digitalen Anwendungen.
00:24:58: Außerdem braucht KI selbst viel Energie!
00:25:01: Die Internationale Energieagentur erwartet dass sich der Stromverbrauch von Rechenzentren bis zum Jahr- und Dreißig mehr verdoppelt.
00:25:08: KI ist dabei ein wichtiger Treiber.
00:25:18: So wir bleibt mal noch ein bisschen beim Thema Risiken und zwar bei Klima und Naturrisiken.
00:25:24: Da haben jetzt die EZB und die Europa davor gewarnt, dass sie weiter ernst genommen werden müssen.
00:25:33: Was ist denn die wichtigste Botschaft an die Banken und Versicherer von diesen Institutionen?
00:25:39: Die zentrale Aussage war Klima-Risiken sind Finanzrisiken.
00:25:42: Frank Ellersen von der EZP und Petra Hilkemer von der Europasagen, das es nicht um politische Moden geht.
00:25:51: Es geht um klassische Risikosteuerung.
00:25:53: Banken und Versicherer müssen verstehen, wie Klima- und Naturrisiken ihre Geschäfte betreffen.
00:25:58: Was heißt das denn konkret für die Finanzbranche?
00:26:01: Was sollte sie jetzt machen?
00:26:02: Also, Banken müssen Klima und Natur Risiken erkennen, bewerten und steuern.
00:26:06: Die EZB hat dazu bereits im Jahr ist es auch schon in den Jahren des Jahrhunderts erwartet, später Aktionsplänen eingefordert, Prüfungen durchgeführt und Fristen gesetzt.
00:26:15: Versicherere wiederum sind zusätzlich über die Risiken betroffen die sie versichern.
00:26:20: Wetter und Klima-Ereignisse können Schäden, Preise und Rückstellungen
00:26:24: verändern.".
00:26:25: Jetzt hast du schon gesagt es gibt seit Jahrzehntzwanzig die ersten Erwartung.
00:26:28: also das Thema ist jetzt durchaus schon einige Jahre im Schwange.
00:26:32: wie weit ist denn die Branche?
00:26:35: Ja es gibt schon Fortschritte aber sehr unterschiedliche Fortschuhte.
00:26:38: bei Versicherer sind Klimaresikens stärker in den eigenen Risiko und soll Vabilitätsbewertungen angekommen.
00:26:45: Bei Naturrisiken steht die Arbeit dagegen noch mal Anfang.
00:26:48: Die Aufseher betonen Komplexität kann kein Grund sein, das Thema aufzuschieben.
00:26:53: Es ist ja immer auch so ein bisschen die Frage, welche Daten habe ich verfügbar?
00:26:58: Wie sieht es denn aus in dem Bereich?
00:27:00: Klar, das ist immer ein Problem.
00:27:02: Unternehmen, Investoren und Aufsehr brauchen verlässliche und vergleichbare Informationen.
00:27:06: Historische Daten reichen dafür nicht aus.
00:27:09: Nötig sind Szenarioanalysen, neue Datenquellen und nach vorne gerichtete Einschätzungen.
00:27:14: Gleichzeitig sollen Berichtspflichten sinnvoll bleiben und nicht unnötig belasten.
00:27:26: Und dann gibt es noch eine ganz spannende Initiative unter dem Punkt S in der ESG, die Deutsche Börse will einen neuen Index etablieren bei dem der Frauenanteil in Vorstand- und Aufsichtsrat eine entscheidende Rolle spielt.
00:27:40: das ist dann der DAX Women Leadership Index, was hat es denn damit auf sich?
00:27:45: Der Index ist ein neuer Benchmark der deutsche Börser Tochter Stocks.
00:27:49: Er umfasst deutsche Unternehmen mit einem besonders hohen Frauenanteils in Vorstand und Aufsichtsrat.
00:27:54: Damit richtet er sich an Anlieger, die Geschlechterdiversität bei ihren Investitionsentscheidungen berücksichtigen wollen.
00:28:01: Und welche Unternehmen?
00:28:03: Wie viele werden da aufgenommen?
00:28:05: Der Index umfasst beispielsweise als zwanzig Unternehmen aus dem H-DAX.
00:28:09: Dazu gehören Werte aus DAX, MDAX und TechDAX.
00:28:12: entscheidend ist der durchschnittliche Frauenanteil in Führungspositionen und im Aufsicherungsrat.
00:28:17: Jetzt kann man sicher fragen warum diesen Index und warum gerade jetzt?
00:28:22: Gute Frage.
00:28:23: Die Deutsche Börse sieht Geschlechterdiversität als Teil ihrer eigenen ESG-Aktivitäten.
00:28:29: Stocks will dafür eine transparente und regelbasierte Benchmark schaffen, Stocks sagt Frauen im Vorstand können echten unternehmerischen Mehrwerten schaffen und seien kein bloßes Nice to have.
00:28:40: Und lässt sie schon ungefähr einschätzen was das dann aus Anlegersicht bedeutet?
00:28:45: Investoren bekommen damit natürlich die Möglichkeit geschlechter Diversität systematisch in deutschen Aktien abzubilden.
00:28:52: historische Berechnungen vom März, bis April, der Index hätte den AX annualisiert um drei Prozentpunkte geschlagen.
00:29:03: Das ist aber keine Garantie für die zukünftige Entwicklung!
00:29:06: Da schauen wir doch mal was das in ein paar Jahren bringt.
00:29:09: vielleicht sind wir dann schlauer.
00:29:11: ich dank dir erstmal herzlich für die Einschätzung.
00:29:13: dass war die Stimme von Wolf Brandes.
00:29:15: schön dass du dabei warst.
00:29:16: danke dir
00:29:16: Danke.
00:29:17: Und Ihnen kann ich noch für den Terminkalender mitgeben, dass am der Bankentag der Börsenzeitung stattfindet.
00:29:25: Hier bei uns in Frankfurt.
00:29:26: Wir freuen es natürlich wenn wir Sie da sehen und die nächste Episode von Nachhaltiges investieren.
00:29:32: Die gibt es am Elften Juni dann ist mein Kollege Franz Kongbuy für sie da.
00:29:36: Ich freue mich wenn Sie auch da wieder mitteinschalten.
00:29:39: bis dahin machen Sie's gut!
00:29:44: Das war
00:29:45: nachhaltiges
00:29:46: Investieren
00:29:47: des Sustainable Finance Podcasts der Bösenzeitungen.
00:29:50: Diese Episode wurde präsentiert
00:29:52: von
00:29:52: Union Investment.
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