Warum ESG-Daten selten so eindeutig sind, wie sie aussehen

Shownotes

Nachhaltige Geldanlage braucht verlässliche Daten – doch ESG-Informationen sind oft fragmentiert, Ratings messen häufig Unterschiedliches, die Datenqualität ist ein grundlegendes Problem und auch wenn KI die Auswertung verbessern kann, schafft sie gleichzeitig neue Prüfbedarfe. Matthias Breier, CPO von Weefin, erklärt im Podcast „Nachhaltiges Investieren“ der Börsen-Zeitung, wie Investoren inmitten des zunehmenden politischen ESG-Gegenwinds durch das Datenlabyrinth navigieren können.

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00:00:06: Nachhaltiges Investieren, der Sustainable Finance Podcast der Börsen-Zeitung.

00:00:11: Diese Episode wird präsentiert von Union Investment.

00:00:16: Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode von Nachhaltiges Investieren dem Sustainable finance podcast der Bösen Zeitung.

00:00:24: Mein Name ist Franz Kongbui.

00:00:25: Ich bin Redakteur bei der Börsenzeitung und in der nächsten knappen halben Stunde beschäftige ich mich gemeinsam mit meinem Hauptgesprächsgast, mit dem Thema ESG-Datmanagement und regulatorische Anforderungen für Finanzinstitutionen.

00:00:38: Und hierzu begrüße ich in unserem Podcaststudio Dr.

00:00:41: Matthias Breier Chief Product Officer bei WEEFEN.

00:00:44: Hallo!

00:00:45: Hallo vielen Dank für die Einladung.

00:00:47: freut mich sehr heute da zu sein

00:00:49: Ja mich auch.

00:00:50: WeFin, das ist ein französisches Fintechs-Datab gegründet im Jahr.

00:00:55: Ursprünglich als Consultingunternehmen mit Hauptsitz in Paris.

00:01:00: WeFin hat sich auf ESG Datemanagement für institutionelle Investoren spezialisiert und umfasst vor allem Assetmanager und Versicherungen aber auch zum Beispiel Pensionskassen.

00:01:11: Die Software-Service-Plattform agregiert, normalisiert und analysiert ESG-Rodaten aus verschiedenen Quellen und bereitet sie für regulatorische Berichtspflichten auf.

00:01:22: Es geht also darum Finanzakteure dabei zu unterstützen, ESG Daten zu aggregieren, eigene Indikatoren zu berechnen Portfolios zu analysieren und regulatorischen Reportings umzusetzen.

00:01:33: Herr Dr.

00:01:34: Breyer Sie sind kurz nach einer Series B Finanzierungsrunde im Juli, zu WEEFIN dazugestoßen.

00:01:41: Wir erwähnt positioniert sich ja nicht als Datenanbieter sondern als neutrale Integrationsschicht über den bestehenden Datenanbitern.

00:01:48: wie muss man sich das vorstellen?

00:01:50: Ja genau also.

00:01:51: im Kern versuchen wir den Unternehmen dann zu helfen wenn sie mit mehreren Daten anbieten zusammenarbeiten.

00:01:59: Sie müssen sich das so vorstellen dass kein Datenanbieter die absolute Datencoverage oder Qualität heute liefern kann.

00:02:08: Das bedeutet, dass etablierte Assetmanager und auch AssetOner in der Regel immer mit drei, vier, fünf bis zu dreißig verschiedenen Datenanbitern zusammenarbeiten.

00:02:19: Nun haben wir das Problem, dass die Datenanbeater selber natürlich auch Plattformen bieten um auf die Daten zuzugreifen und gewisse Analysen zu machen.

00:02:28: Jedoch werden Sie nie die Daten von Sustainalytics auf der Plattform von MSCI sehen oder die Daten vom MSCI auf der Platform von ISS.

00:02:38: Hier positioniert sich Weefin nun als unabhängiger Anbieter, da wir selber keine Daten anbieten – also unabhängige Anbiete über alle diese Unternehmen hinweg und wir bieten dann diesen Assetmanagern und Asset-Ownern die Möglichkeit, die Datenaggregierung über diese verschiedenen Anbiter hinweg.

00:02:58: durchzuführen.

00:02:59: Also quasi als Metaebene, wenn man so will?

00:03:03: Wobei beziehen Sie dann die Daten und in welcher Form?

00:03:06: von all den Anbietern, die sie genannt haben plus direkt unternehmen?

00:03:09: oder wie gehen Sie davor?

00:03:10: Genau wir haben direkte Partner Agreements mit diesen Datenanbieter und arbeiten dann zusammen mit Datenanbeater und Kunde an drei Parteien Agreements.

00:03:22: das bedeutet In der Stelle des Kunden werden die Daten nicht zum Asset Manager geliefert, sondern die Daten werden direkt zu Wiefin geliefert.

00:03:32: Und dann haben wir die Daten in unserer Datenbank und der Kunde bezieht sie final von unserer Seite.

00:03:39: Hier arbeiten wir aktuell mit ca.

00:03:40: sechzig verschiedenen Datenanbietern zusammen.

00:03:43: Okay aber da stellen sich ja einige Herausforderungen gerade was also Beschaffung zum einen, Verarbeitung und auch die Darstellung da ja ESG-Daten zu großen Teilen auch auf der Selbstauskunft von Unternehmen basieren.

00:03:55: Wie verlässlich kann denn ein System sein, das oftmals unverifizierte Daten aufbaut?

00:04:00: Das sind ein großer Vorteil von WeFin – wir positionieren uns sehr stark im Thema Datenqualität.

00:04:08: Das bedeutet, dass wir die Möglichkeit haben, zusätzliche Qualitätsäbenen über diese Selbsauskunft zu identifizieren.

00:04:17: Wir schauen uns nicht nur den Datenpunkt der Selbsauskunft an, wir vergleichen diesen Datenpunkt auch innerhalb der Peer-Gruppe oder innerhalb von anderen Anbietern die ähnliche Datenpunkte gesammelt haben.

00:04:29: Dadurch können wir sehr schnell feststellen ob ein Unternehmen in der Selbsauskunft sich potenziell sehr stark verschätzt hat oder ob die Daten tatsächlich zur Größe und zur Situation des jeweiligen Unternehmens passen.

00:04:44: Okay, aber die Herausforderung für Sie jetzt als Anbieter ist doch sicher bei diesen notorisch unstrukturierten Daten dass sie da eine verlässliche, wir haben ja gesagt, Datenqualität anbieten.

00:04:55: Wie geht das?

00:04:56: Genau!

00:04:57: Wir machen es auf unserer Seite über verschiedene Lösungen.

00:05:00: Wir haben hier funktionale Datenqualitätschecks, die wir wissenschaftlich aufgearbeitet haben um zu identifizieren, ob zum Beispiel ein Scope-III Datenpunkt den ein Unternehmen berichtet tatsächlich realistisch möglich ist oder ob dieser Scope III Datenpunkt komplett aus der Luft gegriffen scheint.

00:05:21: Wenn das der Fall ist gibt es neben dieser technischen Analyse durch unsere Systeme noch eine humane Komponente, sprich wir haben ein dezidiertes Team von Datenexperten die sich mit diesen Daten dann auseinandersetzen eine detaillierte Analyse für das jeweilige Unternehmen machen und dann entweder auf den Datenanbieter oder das Unternehmen zurückgeben um zu identifizieren ob der berichtete Datenpunkt tatsächlich korrekt ist oder nicht.

00:05:53: Okay nun ist es ja so dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen nicht so viele Daten liefern, kaum dazu berichten.

00:06:00: Da sind die großen Konzerne besser aufgestellt.

00:06:03: Entsteht dadurch nicht ein systematischer Bias zugunsten der großen Konzerne, die halt mehr Daten anbieten können?

00:06:10: Es gibt natürlich gewisse Unterschiede hier wie Sie gesagt haben.

00:06:13: Die kleinen und Mittelunternehmen haben nicht die Power um die notwendigen Daten in derselben Qualität zu erzeugen.

00:06:21: Hier werden dann in der Regel auch sehr sofistizierte Berechnungsmodelle zurückgegriffen, um herauszufinden wie dieser Datenpunkt unter Umständen geschätzt werden könnte.

00:06:35: Das bedeutet viele dieser KMUs haben am Ende keinen berichteten Datenpunkt sondern unter Umständengeschätzten Datenpunkte.

00:06:43: Hier gibt es dann signifikante Unterschiede in den Schätzmodellen der Datenanbieter.

00:06:47: So kann das Schätz-Modell vom ersten Datenanbietern gegenüber dem zweiten Datenanbeater sehr unterschiedliche Zahlen aufweisen.

00:06:56: und wie positioniert sich hier nochmals deutlich, weil wir die Möglichkeit bieten, in gewissen Situationen unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, zu entscheiden welchen Datenanbieter sie in welcher Situation heranziehen wollen?

00:07:11: Nehmen wir ein Beispiel.

00:07:12: Wir haben drei verschiedene Datenanbieter und wir versuchen für ein Unternehmen, das beim Datenanbeater eins keinen Wert liefert einen Wert zu finden.

00:07:22: Wenn wir keinen Wert vom ersten Anbietter haben können wir unser System so konfigurieren dass wir den Wert vom zweiten oder dritten Unternehmen nehmen und je nachdem wie weit diese Werte von der Piergruppe abweichen können wir dann definieren wie hoch ist die Qualität des entsprechenden Wertes.

00:07:39: Dadurch können wir unseren Kunden helfen, am Ende die bestmögliche Abdeckung über alle Unternehmen hinweg aufzubauen ohne dass sie hier zusätzlich auf individuelle Unternehmen zugehen müssen.

00:07:52: Ich hatte mir gerade von Schätzwerten gesprochen und so weiter.

00:07:54: es ist ja auch so das bei den ISG-Ratings von Anbietern wie MSCI oder Sustainalytics beim selben Unternehmen diese Ratings voneinander abweichen können und zwar wie es heißt bis zu fünfzig sechti Prozent.

00:08:08: Warum ist das so?

00:08:09: Ist es ein Qualitätsproblem oder ein Erkenntnisproblem.

00:08:12: In der Regel handelt sich hier um den Erkenntnissproblem, wenn wir uns die verschiedenen Definitionen der Nachhaltigkeit Ratings oder ESG-Rating ansehen versuchen diese Rating sehr häufig unterschiedliche Dinge zu messen.

00:08:31: Für den Endverbraucher sieht es in der Regel aus, dass ist ein ESG oder Nachhaltigkeitsrating und der Endverbrocher vergleicht diese Ratings dann auch miteinander.

00:08:40: Allerdings im Kern des Ratinges haben wir sehr unterschiedliche Methodologien.

00:08:45: Wenn wir zum Beispiel das MSCI-Modell nehmen.

00:08:48: beim MSCI geht es um ein reines Risikomodell.

00:08:51: Das bedeutet MSCI versucht herauszufinden wie resilient ein Unternehmen gegenüber Veränderungen der Umwelt ist.

00:09:00: Wenn wir uns die Nachhaltigkeitsmodelle von Sustainalytics ansehen, haben wir nicht nur die Resilienz gegenüber Veränderungen der Umwelt sondern auch wie das Unternehmen die Umwelt beeinflusst.

00:09:13: Das heißt in diesen Situationen versuchen wir zwei sehr unterschiedliche Dinge zu messen und häufig ist das Problem dass wir über einen vereinfachten Weg dann versuchen diese miteinander zu vergleichen obwohl sie komplett unterschiedlich in der grundlegenden Bedeutung sind.

00:09:30: Und da ist sicherlich einer der Hauptpunkte, auf den wir in Zukunft setzen müssen, dass wir bessere und transparentere Kommunikation haben.

00:09:38: was denn ein entsprechendes Modell versucht zu messen?

00:09:43: Ich gehe ja davon aus, dass Sie sich schon künstliche Dilligenzen mit einsetzen.

00:09:48: Allgemein gesprochen, welche Möglichkeiten sehen Sie denn für die Verbesserung der Datenanalyse

00:09:55: durch KI?

00:09:56: Es gibt auch relativ ein breites Spektrum.

00:09:58: Auf der einen Seite macht es KI einfach berichtete Daten zu sammeln.

00:10:04: Daten werden häufig von Unternehmen in Form von PDF-Berichten präsentiert.

00:10:10: diese Daten zu strukturieren bedeutet einen großen Aufwand für die dahinterliegenden Datenanbieter.

00:10:16: Das wird durch KI sicherlich deutlich einfacher, aber wesentliche andere Punkte sind eben auch dass diese Schätzmodelle verbessert werden können.

00:10:25: dadurch das KI die Möglichkeit hat durch einfache Prozesse mehr zusätzliche Elemente in ein Modell aufzunehmen.

00:10:34: können wir davon ausgehen dass die Schätz-Modelle für Datenpunkte die heute relativ ungenau sind in Zukunft verbessert.

00:10:43: Zusätzlich haben wir eben gerade dieses Thema besprochen.

00:10:46: Wir haben diese zwei verschiedenen Scores Und warum sind dieses Kurs nicht identisch, wenn sie von zwei verschiedenen Unternehmen kommen?

00:10:54: Die KI kann uns hier sicher deutlich helfen.

00:10:57: Dieses Narrativ diese Geschichte zu den Skurs und die Erklärung des Skurs einfacher zu machen und sicherzustellen dass Endverbraucher und Investoren auch verstehen woher dieses Kors kommen und was die Bedeutung dieser Datenpunkte am Ende wirklich ist.

00:11:16: Okay, und jetzt mal umgekehrt angenommen.

00:11:18: Unternehmen besetzen auch KI ein, um dann vielleicht ihre Berichte zu gestalten oder vielleicht sogar zu optimieren bis hin zu vielleicht sogar verfälschen?

00:11:27: Wie kann man dem begegnen?

00:11:29: Ich glaube, einer der großen Punkte hier ist sicherlich die regulatorisch.

00:11:33: Der Regulator hat über CSAD begonnen, Unternehmen Standards zu geben wie diese ihre Daten berichten müssen.

00:11:43: Wir sehen ähnliche Elemente im Bereich von ISSB wenn wir internationale Standards zur Berichterstattung von CO² oder Nachhaltigkeitsdaten generell haben.

00:11:55: Das ist sicherlich ein guter erster Punkt, weil dieser Punkt bringt uns näher zu den tatsächlichen finanziellen Daten und bringt uns Näher in die Auditierung der darunterliegenden Daten.

00:12:07: Sprich wir haben plötzlich Drittanbieter, die sicherstellen ob die Daten, die berichtet werden auch tatsächlich dem Unternehmen entsprechen Und da gehe ich davon aus dass wir deutliche Verbesserungen sehen werden wie sich Unternehmen selbst positionieren.

00:12:22: Neben dieser Selbstpositionierung und Eigenbewertung haben wir im Nachhaltigkeitsbereich aber auch eine Vielzahl an Datensets, die heute von unabhängigen Quellen kommt.

00:12:33: Sprich, wir schauen uns heute häufig die Satellitenbilder von geostationären Satellitern an.

00:12:39: Warum machen wir das?

00:12:41: Weil wir über diese Satellittenbilder sehen wie Unternehmen entweder in Bereich Abholzung oder im Bereich Dürren, Probleme oder Herausforderungen haben.

00:12:53: Wir können plötzlich feststellen ob Unternehmen deren Immobilien in Gegenden haben, in denen Hochwasser- oder Überflutung zu erwarten sind und das bedeutet dass wir diese Umweltrisiken plötzlich

00:13:07: durch

00:13:08: deutlich unabhängigere Daten berechnen und nachweisen können als wir es über das eigenständige Reporting des Unternehmens gemacht haben.

00:13:16: Okay, da gibt es vielfältige Möglichkeiten offenbar.

00:13:20: Greenwashing ist ja trotz allem ein reales Risiko.

00:13:23: Helfen Sie den Assetmanagern die Ihre Kunden sind dabei glaubwürdig nachhaltig zu investieren oder helfen sie Ihnen vor allem dabei die Dokumentation sozusagen greenwashing resistent zu machen?

00:13:35: Wir sind kein Investmentunternehmen das heißt unser Unternehmen ist nicht darauf spezialisiert die finale Investmententscheidung zu treffen.

00:13:44: Aber Greenwashing kommt häufig von der Seite, wie Unternehmen ihre Ausschlusslisten definieren und wie Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit definieren.

00:13:54: Hier hat WeFin dediziert ein Expertise-Team welches unseren Kunden hilft darauf einzugehen welche Praktikern in der Berechnung von individuellen Skurs unter Umständen greenwashing bedeuten könnten und welche es nicht bedeuten.

00:14:14: Sprich, wir versuchen unsere Kunden und den Markt hier bestmöglich zu beraten.

00:14:19: Gleichzeitig publizieren wir auch regelmäßig Forschung zum Thema Greenwashing um den Marktteilnehmern die bestmögliche Unterstützung zu geben, um sicherzustellen was bedeutet greenwashing?

00:14:33: Und wo wären wir unter Umständen nicht im Greenwasching sondern wirklich im Nachhaltigkeitsbereich?

00:14:39: Okay und sehen Sie auf Basis der Forschung die Sie erwähnt haben Greenwashing vor allem als Kommunikationsproblem einzelne Akteure oder ist das ein strukturelles Problem, dass eigentlich im Dateninstrumentarium selbst angelegt ist sozusagen in der Rente?

00:14:53: Ich würde sagen, dass wir heute an einem Punkt sind, an dem der Regulator sich deutlich verbessert hat und wir stehen kurz vor SFD A-Zwei Punkt Null.

00:15:03: Dass uns sicherlich nochmals deutlich besser helfen wird um festzustellen was nachhaltig ist und was nicht.

00:15:11: Allerdings müssen wir in dem Thema auch immer vorsichtig sein, weil es sich um ein sehr politisches Thema handelt.

00:15:16: Wir sind heute hier in Deutschland und wir als Unternehmen sind ursprünglich ein französisches Unternehmen.

00:15:23: Wir haben hier eine sehr deutliche unterschiedliche Auffassung vom Thema Nachhaltigkeit.

00:15:28: wo wir in Deutschland Gasbeheizung und Gas als nachhaltiges Investment betrachten, wären wir auf der französischen Seite Atomenergie als Nachhaltiges Investments betracht.

00:15:41: Sprich dieses Thema.

00:15:42: Nachhaltigkeit hat eine gewisse politische und kulturelle Komponente die in einer heterogenen Welt immer zu einem gewissen Grad Interpretationsspielraum überglässt

00:15:54: Die internationalen Marktunterschiede und so, darauf kommen wir noch.

00:15:57: Das hatte ich mir auch schon notiert für später.

00:15:59: aber Wir sind ja auch gerade beim Thema regulatorik gelandet.

00:16:03: wie beurteilen sie denn den Stand der regulatorik derzeit auf deutschland bezogen Aber dann auch euweit?

00:16:09: Es hat sicherlich in den letzten jahren deutliche Verbesserungen gegeben und es war mit Sicherheit sehr wichtig, dass der Regulator einen ersten Schritt gemacht hat um eine Regulatorik über SFJ aber auch CSRD zu definieren.

00:16:22: Wir sehen hier aber ganz klar, dass es gewisse Themenbereiche gegeben hat extrem schwer gemacht haben, dem End-Invester das Thema nahe zu bringen.

00:16:34: Während wir zum Beispiel im britischen Markt sehr stark auf Labels gesetzt haben, haben wir im europäischen Bereich mehr das generelle Thema der Nachhaltigkeit und müssen uns hier nichts vormachen.

00:16:47: es gibt sicherlich nur ganz wenige Retail Investoren die am Ende des Tages jemals einen periodischen Artikel acht oder neun Report in Händen hatten und wussten, was tatsächlich in diesem Report drinsteht.

00:17:02: Auf der anderen Seite hat der Regulator die Regulaturich sicherlich nicht hinterlassen um professionelle Investoren zu schützen und professionellen Investoren hier zusätzliche Informationen zu geben.

00:17:16: Von dem her haben wir hier ein gewisses Ungleichgewicht zwischen dem, was der Regulator aktuell macht und dem, das wir als Markt unter Umständen brauchen würden.

00:17:25: Von daher bin ich der Überzeugung dass hoffentlich SFD-R II.

00:17:29: Null einen deutlichen Schritt nach vorne bedeutet und in Retail Investoren auch mehr an nutzbarer Informationen zukommen lässt.

00:17:40: Okay, und es gibt ja Bestrebungen der Vereinfachung zum Beispiel auch durch die Omnibus-Regelungen.

00:17:46: Wurdeilen Sie das so dass es besser oder schlechter für Ihr Geschäft ist?

00:17:50: Für unser Geschäft hat's wahrscheinlich gar nicht direkt Auswirkungen denn der Omnisbus trifft primär Unternehmen die von CSRD oder CS Triple D beeinflusst worden wären.

00:18:03: Das bedeutet Aber primär, dass wir gewisse Probleme in der gesamten Wertschöpfungskette haben.

00:18:12: Denn heute haben wir eine Regulaturik die von Banken oder Assetmanagern gewisse Berichtspflichten erwartet.

00:18:20: Wir haben aber keine Daten und keine Regulatorik, die die dahinterstehenden Unternehmen überhaupt dazu verpflichten würde diese Daten zu berichten.

00:18:30: Das heißt wir haben hier einen Gap dazwischen was wir an Daten Angebot haben und was die Banken, an Asset Manager auf der anderen Seite tatsächlich berichten müssen.

00:18:40: Das macht es zunehmend schwierig für Banken und Asset Managers diese Datenqualität zu erreichen, die sie benötigen würden – das sind eben die Bereichenden dann Datenanbieter oder Unternehmen WeFin mit spezifischen Modellen zur Schätzung von Datenpunkten helfen können um diese Datenlücken zu schließen.

00:19:03: Und Sie hatten ja gerade schon darauf abgehoben, dass bestimmte Themen in den unterschiedlichen Ländern unterschiedlich aufgefasst bewertet werden.

00:19:10: Unterschied zu Frankreich und Deutschland.

00:19:12: Ihr habt auch gerade Großbritannien mit reingebracht.

00:19:15: jetzt gibt es ja noch größere Unterschiede herangehensweiteren ESG-Themen wenn man über den großen Teich schaut.

00:19:20: was für Entwicklungen beobachten sie?

00:19:22: wie beurteilen sie zum Beispiel diese starke politische gegen Bewegung nenne ich das jetzt mal gegen ESG in den USA?

00:19:28: Ja ich glaube Wir haben eben diesen starken politischen Einschlagen.

00:19:32: Und Nachhaltigkeit hatte schon immer dieses starkpolitische Denken, wir hatten besprochen Deutschland und Frankreich und da ist das Thema USA jetzt wahrscheinlich nicht großartig anders.

00:19:44: Wenn wir in den Marktblicken sehen wir dass im Hintergrund die Unternehmen weiterhin an Nachhaltigkeiten arbeiten.

00:19:52: sprich obwohl Unternehmen öffentlich nicht mehr über das Thema nachhaltigkeit oder ESG direkt sprechen kommt das Unternehmen nicht um das Thema herum.

00:20:02: Ich habe dazu vor ein paar Wochen die jährlichen Briefe von Larry Fink, dem CEO von BlackRock analysiert und während er vor ein paar Jahren sehr explizit den das Thema Nachhaltigkeit oder auch das Wort ESG genutzt hat Die Themen sind heute immer noch in den Briefen vorhanden.

00:20:25: Es wird vielleicht nicht mehr das Wort ESG oder Sustainable Finance benutzt, aber es geht immer noch darum wie wir sicherstellen dass Wohlstand über verschiedene Generationen verteilt wird, wie wir sicherstellen dass zusätzliche neue Personen und Unternehmen in diesen Finanzmarkt hineinkommen.

00:20:44: sprich Wir haben immer noch einen sehr starken Fokus spezifisch auf die sozialen Komponenten von Nachhaltigkeit, die wir bis heute sehen.

00:20:55: Wir haben aber natürlich weniger Aufmerksamkeit aus dem Newsbereich, aus dem Publizitätsbereich und Unternehmen versuchen differenzierter über das Thema Nachhaltigkeitszusprechen.

00:21:08: Sprich es wird nicht mehr einfach öffentlich für oder gegen Nachhaltighatsresolutionen gestimmt.

00:21:15: Es kommt zu einer breiteren Diversifizierung in der zum Beispiel europäische Asset-Oner und Pensionskassen weiterhin für Nachhaltigkeit im Meeting mit Unternehmen stimmen können, während amerikanischen Investoren unter dem BlackRock-Force unter Umständen gegen diese Investitionen stimmen würden.

00:21:37: Jetzt haben Sie aber gesagt in Europa zum Beispiel sehen Sie immer noch dass die Bedeutung da ist.

00:21:41: also sie würden jetzt zum Beispiel nicht von einem Bedeutsungsverlust vom Nachhaltigkeitsthemen in der Breite auch gerade auf Europa bezogen sprechen.

00:21:48: Genau, gerade im institutionellen Investorenbereich also wenn wir über Versicherungen oder Pensionskassen sprechen sehen wir dass das Interesse immer noch sehr stark vorhanden ist.

00:21:59: Wir sehen da bis zu einem gewissen Grad auch das institutionelle Investoren potenziell sogar weitergehen als der Regulator das verlangt Und in dem Zusammenhang setzen potenziell diese institutionellen Investoren die Standards im Vergleich zum Regulator der geringere Standard setzen würde.

00:22:21: Okay, aber bedeutet das dass ESG in Europa politisch nicht so angreifbar ist oder es ist ein Momentaufnahme und am Ende muss man mal absehen wie die Tendenz so weitergeht?

00:22:31: Es ist mit Sicherheit politisch weiterhin angreivbar Aber wir sehen über mehrere Positionen hinweg wie Europa durch das Thema Klimawandel spezifisch gewisse Beeinträchtigungen hat.

00:22:45: Wir hatten über die letzten Jahre immer wieder entweder Sturm- und Regen oder Trockenheitsperioden, und das führt dazu, dass speziell Nachhaltigkeitsinvestoren aus dem institutionellen Bereich wissen, dass sie ihre Pensionszahlungen über die nächsten dreißigfünfzig Jahre sicherstellen müssen frühzeitig versuchen, die Gelder in die entsprechenden Investitionen weiterzuleiten.

00:23:11: Und sehen Sie wenn sie jetzt vergleichen Europa und USA oder auch Asien ein Gefälle was so Regulierung oder auch die Annahme von Nachhaltigkeitsthemen angeht?

00:23:22: Wenn es da tatsächlich so eine Gefälle geben sollte wie kann man damit umgehen?

00:23:26: Wie können europäische Unternehmen und Investoren damit um gehen?

00:23:29: Ja wir sehen auf jeden Fall einen Gefälle Auch innerhalb von Europa schon deutliche Unterschiede in den verschiedenen Märkten.

00:23:38: In Märkten, wo das Thema Nachhaltigkeit unter Umständen höher präsent ist wie zum Beispiel im Nordischen Markt oder auch in Frankreich und in Märkten in den Ninnens-Thema unter Umständen derzeit nicht die höchste Priorität hat.

00:23:52: Außerhalb von Europa sind wir das Kanada versucht sich sehr stark am europäischen Markt zu orientieren.

00:23:58: speziell in den letzten politischen turbulenten Wochen und Monaten sehen wir eine stärkere Angliederung an Nachhaltigkeits- oder nachhaltiges Investieren in Europa.

00:24:10: Auf der anderen Seite haben Sie den asiatischen Markt erwähnt, dort haben wir speziell auf der Unternehmensebene relativ starke Anforderungen der Berichterstattung.

00:24:22: Ich glaube eines der besten Länder ist hier Australien oder Japan die sehr früh versucht haben, diese ISSB-Unternehmensnachhaltigkeitsberichtserstattung nicht nur in die Unternehmenserichtserstattung reinzunehmen sondern auch in die Pensionskassenberichtserstattungen in den entsprechenden Ländern.

00:24:44: Wir sehen allerdings hier sicherlich Europa als den führenden Treiber für nachhaltige Investitionen sowohl auf der Asset Management als auch was die Asset Owner pensions oder Versicherungsbranche betrifft.

00:24:59: Okay, dann halten wir mal fest Europa bleibt stabil in mitten dieser ganzen Gegenwinde die es zu ESG-Themen jetzt gibt.

00:25:08: Herr Dr.

00:25:08: Breier vielen vielen Dank für dieses erhellende Gespräch!

00:25:11: Vielen dank Herr Woey.

00:25:19: Jetzt kommen wir zum Nachrichtenblock und schauen uns an was in der jüngeren Vergangenheit zum Thema Nachhaltigkeit so alles passiert ist Und dafür habe ich meinen Kollegen Wolf Brandes hier.

00:25:28: Hallo Wolf Wolf, erstes Thema ist KI im ESG-Management der Finanzbranche.

00:25:34: Da heißt es das ist noch nicht skaliert.

00:25:37: eine Umfrage des Sustainable Finance Cluster zeigt KI ist bei den Banken zwar angekommen aber meist noch als internes Werkzeug.

00:25:45: produktive integrierte Anwendungen bleiben aber eher selten.

00:25:49: Was hat die Umfrage insgesamt gezeigt?

00:25:51: Künstliche Intelligenz wird im ESg Management der Finanz Branche zwar bereits genutzt ist noch nichts skaliert.

00:26:00: Alle sieben befragten Banken setzen allgemeine KI-Chatbots für ESG Aufgaben ein, sobald KI aber tiefer in Systeme Workflows oder Entscheidungen eingreifen soll sinkt der Reife grad

00:26:12: deutlich.".

00:26:14: Okay das ist ja wahrscheinlich nicht nur im ESG Bereich so, aber da wie weit sind die Banken bei produktiver KI?

00:26:20: Nur eine von drei Banken arbeitet laut Umfrage mit produktiva KI im ESg Management Bereitsübergreifend.

00:26:27: ausgerollte, integrierte und skalierte KI Anwendungen gibt es bislang nicht.

00:26:33: Einige Institute sammeln erste Informationen andere Test- und Pilotprojekte oder nutzen erste Anwendung in einzelnen Bereichen.

00:26:41: Ja jetzt sind ja die Anwendungsfelder für KI gerade in der Bankenbranche sehr vielfältig.

00:26:46: Wo liegt denn der größte Nutzen von künstlicher Intelligenz im ISG Kontext?

00:26:52: Der Nutzen ist derzeit vor allem intern.

00:26:55: Banken sehen Vorteile beim Wissensaufbau, bei zeiterspannes bessere Vergleichbarkeit und höherer Qualität von Analysen.

00:27:02: KI hilft also vor allem dabei Informationen schneller zu verarbeiten und ESG-Daten besser nutzbar zu machen.

00:27:09: Okay das ergibt natürlich Sinn!

00:27:12: Warum entstehen daraus trotzdem noch kaum neue Geschäftsmodelle?

00:27:16: Also die umfrage zeigte Effekt auf neue ESG Dienstleistungen oder neue Ertragsquellen ist bislang deutlich schwächer.

00:27:24: KI verbessert bisher vor einem interne Prozesse.

00:27:27: Bremdesfaktoren sind technische Infrastruktur, komplexe Systemlandschaften, knappe Ressourcen und fehlendes Vertrauen in KI-basierte Ergebnisse.

00:27:36: Okay da ist wohl noch viel zu tun!

00:27:45: Dann wenden wir uns dem Thema Dunkelflauten zu... Was ist das denn?

00:27:50: Eine Dunkelflaute ist eine Phase in der Wind- und Solarstrom nur sehr wenig Strom liefern.

00:27:56: Uniper hat Zeiträume untersucht, in denen die Produktion von Wind und Solarstrom mindestens zehn Stunden lang unter zehn Prozent der installierten Leistung lag.

00:28:04: Okay das klingt durchaus beträchtlich!

00:28:06: Wie häufig kommen solche Phasen laut Uniper vor?

00:28:10: Laut den Berechnungen gab es in den vergangenen zehn Jahren einen Tausend vierhundertdreißig solcher Dunkelflauten.

00:28:17: Im Durchschnitt trat also etwa jeden dritten Tag eine Phase mit sehr geringer Wind- und Solarstrumproduktion auf.

00:28:25: Uniper sagt deshalb, Dunkelfluten sind kein Randphänomen sondern ein strukturelles Merkmal des deutschen Energiesystems.

00:28:32: Okay und was bedeutet das für die Kraftwerksplanung?

00:28:36: Das Unternehmen argumentiert dass Dunkelflauten bei der Planung neuer Infrastruktur stärker berücksichtigt werden müssen.

00:28:43: Der Konzern hält konventionelle Kraftwerke auch langgefristig für unverzichtbar Und will sich an den Ausschreibungen für neue Gaskraftwerke beteiligen.

00:28:52: Diese Ausschreiben soll im Herbst beginnen.

00:28:54: Okay, und gibt es zu diesem Thema auch irgendwie eine andere Sicht?

00:28:59: Ja in der Tat.

00:28:59: Eine Studie des Wuppertal-Instituts im Auftrag von Greenpeace kommt zu einem anderen Ergebnis.

00:29:06: Danach könnten Energieeffizienz, steuerbarer Stromverbrauch, Batteriespeicher, unflexible Wärmeanwendungen viele Schwankungen ausgleichen.

00:29:15: Greenpeace sagt deshalb Deutschland braucht keine zusätzlichen Gaskraftwerke sondern mehr Flexibilität im System.

00:29:29: Dann wenden wir uns als letztes noch dem Thema Regulierung zu.

00:29:33: Die Reform der EU-Offenlegungsverordnung nimmt ja Formen an, die Formbranche blickt aber skeptisch auf die neuen sogenannten SFDR-Regeln.

00:29:42: Worum geht es bei der Reform?

00:29:44: Die SFDR regelt welche nachhaltigkeitsinformationen Finanzmarktteil näher zu ihren Produkten offenlegen müssen.

00:29:51: Die bisherigen Artikel VIII oder Artikel IX Kategorien wurden von vielen Anlegern als ESG Labels verstanden.

00:29:59: mit der neuen SFDR-II.Null soll das System klarer und verlässlicher werden.

00:30:04: Okay, das hat Thema hatten wir ja schon sehr häufig hier in diesem Podcast.

00:30:08: Und es wäre natürlich zu begrüßen wenn das System klare und verlässlicher wird.

00:30:11: welche neuen Kategorien sind geplant?

00:30:14: Die bisherige Artikel VIII, Artikel IX Struktur soll durch drei neue Produktkategorieren ersetzt werden Sustainable, Transition & ESG Basics.

00:30:24: Sustainable steht für Anlagen mit hoher Nachhaltungsstandards Transition umfasst Anlagen auf einem glaubwürdigen Weg zu mehr Nachhaltigkeit und ESG Basics soll Produkte mit ökologischem sozialen Merkmalen erfassen, die grundlegende Standards erfüllen.

00:30:39: Okay das klingt ja erstmal nicht unvernünftig!

00:30:42: Warum ist die Formbranche denn so skeptisch?

00:30:45: Die Branche befürchtet dass die neuen Kategorien zu eng ausgelegt werden.

00:30:49: besonders die Kategorie ESG BASICS könnte deutlich weniger Produktum fassen als der heutige Artikel acht.

00:30:56: Aus Sicht der Fondsindustrie könnte das erschweren Kapital für die grüne Transformation zu mobilisieren.

00:31:03: Okay, dieses Thema durchläuft ja jetzt sozusagen verschiedene Prozesse unter anderem auch muss es durchs EU-Parlament?

00:31:10: Was fordert das Europäische Parlament?

00:31:12: Der zuständige Berichterstatter schlägt mehr Transparenz und verbindliche Indikatoren – für wesentliche nachteilige Auswirkungen vor!

00:31:20: Für ESG Basics soll es zudem Mindestanforderung geben etwa den Ausschluss der zwanzig Prozent der Wertpapiere mit den schlechtesten Nachhaltigkeitsbewertungen im jeweiligen Anlageuniversalien oder in der Benchmark.

00:31:32: Okay, und wie geht es jetzt weiter?

00:31:35: Im Juli könnte der Wirtschaftsausschuss das Parlaments über Änderung beraten.

00:31:40: Die Trelokverhandlungen zwischen Parlament, Rat- und Kommission sollen voraussichtlich im September beginnen.

00:31:46: Wegen der Komplexität der technischen Standards wird inzwischen damit gerechnet, dass die neue Verordnung erst vierundzwanzig Monate nach der Verabschiedung in Kraft tritt.

00:31:56: Okay da bleibt es dann also spannend!

00:31:58: Vielen vielen Dank Wolf für diesen Überblick über die spannenden Nachrichten aus dem Nachhaltigkeitsbereich.

00:32:04: Gerne

00:32:05: und damit sind wir am Ende dieser Episode angelangt.

00:32:07: bevor ich aber schließe noch ein kleiner Hinweis auf eine Veranstaltung, die in weniger als zwei Wochen stattfindet und zwar Da findet der Bankentag der Börsenzeitung statt.

00:32:19: Ganz, ganz spannend viel tolles Speaker und super zum Netzwerken.

00:32:23: Schauen Sie einfach da mal vorbei und hören sie in zwei Wochen die nächste Episode von Nachhaltiges investieren rein.

00:32:28: Daran wieder mit meiner Kollegin Sabine Reifenberger.

00:32:31: Bis dahin wünsche Ihnen alles Gute und eine schöne Zeit!

00:32:39: Das war nachhaltiges Investieren des Sustainable Finance Podcasts der Bösenzeitungen.

00:32:44: Diese Episode wurde präsentiert vom Union Investment.

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