Valueverde-Gründer setzt auf Renaissance von Genossenschaftsanteilen

Shownotes

Seit dem 1. Januar 2025 ist es in Deutschland möglich, Genossenschaftsanteile digital zu zeichnen. Das Leipziger Startup Valueverde will es Anlegern ermöglichen, sich direkt an Energiegenossenschaften zu beteiligen, und setzt auf einen Schub durch die digitale Option. In der aktuellen Episode von „Nachhaltiges Investieren“, dem Sustainability-Podcast der Börsen-Zeitung, spricht Nathanael Meyer, Gründer und CEO von Valueverde, über die Vorteile von Genossenschaftsanteilen als nachhaltige Anlageklasse und skizziert die Risiken und andere aus Sicht von institutionellen Investoren kritische Punkte. Gleichwohl hofft Meyer auf eine Entwicklung wie beim Aktienmarkt: „Vor zehn Jahren hätte niemand gedacht, dass Aktien in Deutschland einmal einen Hype haben könnten. Das Gleiche sehe ich bei Genossenschaften kommen, sobald sie bekannter werden.“

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Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:16: Ich begrüße Sie herzlich zu einer neuen Episode von Nachhaltiges Investieren, dem Sustainable Finance Podcast der Börsenzeitung.

00:00:25: Mein Name ist Franz Kongbuy, ich bin Reporter bei der Börsenzeitung und in der nächsten knappen halben Stunde beschäftige ich mich gemeinsam mit meinem Hauptgesprächsgast mit dem Thema Genossenschaftsanteile als nachhaltiger Anlageklasse.

00:00:37: Und hierzu begrüße ich Herrn Nataniel Meier, CEO und Mitgründer von Value Verde.

00:00:43: Hallo Herr Meier!

00:00:44: Hallo schön hier zu sein und ein bisschen was über Genossenschaften zu erzählen.

00:00:48: Ja Bin sehr gespannt, Value Verder hat sich auf die Fahnen geschrieben eine profitable Energiewende als Mission voranzutreiben.

00:00:56: Dabei will das Start-up des Anlegern ermöglichen sich direkt an Energiegenossenschaften zu beteiligen also an regionalen Projekten die die Energiewände vor Ort voran bringen Solarparks Windkraft Immobilität Wärmenetze und mehr.

00:01:10: fangen wir direkt mit diesem Ansatz an.

00:01:12: was ist das Besondere an diesen Genossenschaftsanteilen?

00:01:16: Was sind die Unterschiede zur anderen Anlageklassen?

00:01:18: Ja, wenn ich mal ganz kurz zuwähle.

00:01:20: Unsere Idee ist es langfristig jeder in Europa und Deutschland Anteil an der Infrastruktur besitzt also auch über Energie irgendwann hinaus.

00:01:28: So.

00:01:29: das spannende an Genossenschaften und genossenschaft Anteilen ist ja dass wir Wir haben ja das grundlegende Problem aktuell auch im Weg des Kommunen Klammsinn kein Geld mehr haben wir aber trotzdem die Energiewende voranbringen müssen und insbesondere dort Stadtwerke ja eigentlich wichtig sind, wenn es um die letzten Meter geht, kommunal und regional zu projektieren.

00:01:49: Aber das einfach aufgrund ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage nicht so hinbekommen wie sie es hinbekommen müssten.

00:01:54: Und Genossenschaften bieten halt einen niedrigschwelligen Weg für Menschen an aktiv zu sein dabei zu sein, die Energiewende selbst voranzubringen indem man Anteile zeichnet.

00:02:05: dann bekomme ich eine gute oder ein bisschen noch eine Rendite drauf und damit werden Anlagen gebaut und die dann wiederum Strom erzeugt den Strom.

00:02:13: Ich vertreibe zum Teil die Genossenschaften selbst und ich kann halt partizipiere an der Energiewende.

00:02:18: Und zwar nicht über Einzelprojekte, wir gibt es ja ganz oft, dass ich einen Nachrang darlehnen für ein Einzel-Projekt habe sondern in der Genossschaft.

00:02:27: in sich ist ja eine Rechtsform, Unternehmen.

00:02:29: Die gibt's seit über hundertfünfzig Jahren und die bauen ganz unterschiedliche Daten von Projekten meines Beteiligten hat Stimmrechte also all das was das gute Beeigenkapital ausmacht aber dann halt mit echten Eigenkapitalen nicht über den Nachrang darlegen, wo man quasi Eigenkapitale ähnlich habt, aber ohne Stimmrechte zum Beispiel auf der anderen Seite.

00:02:49: Auf die Unterschiede würde ich gerne nachher genauer eingehen.

00:02:53: Jetzt erstmal zu der Aktualität dieses Themas.

00:02:55: seit dem ersten Januar, ist ja die digitale Zeichnung von Genossenschaftsanteilen in Deutschland rechtlich möglich.

00:03:02: Was hat sich denn dadurch konkret verändert und was bleibt trotzdem strukturell schwierig?

00:03:07: Aber gut, das ist eine gute Frage.

00:03:08: Also geändert hat sich relativ viel.

00:03:12: Das war ja nicht nur der digitale Beitritt.

00:03:13: Der digitale Beitritt hatte sehr möglich.

00:03:15: davor war es so dass man einen Schriftformen vorderlich hatte.

00:03:18: Das hat meistens zwar ausgesehen, dass man musste eine physische Signatur leisten oder halt mindestens und das haben die meisten gar nicht hinbekommen dann ist sie auch relativ teuer.

00:03:27: in einer wirklich nachvollziehbarer digitale Signatur haben Die digitale beitritt ermöglichtes das Ganze in Textform zu machen rechtlich.

00:03:34: D.h.,

00:03:34: die Unterschriftspflicht ist weggefallen.

00:03:37: Das heißt, man kann jetzt einfach wie man es kennt ein Formular ausfüllen.

00:03:40: Also einen Daten die haben wir angeben und dann geht das halt zur Genossenschaft und die kann damit arbeiten.

00:03:45: Man braucht keine physische Unterschrift mehr.

00:03:48: oder naja das war dann früher so hat das pdf ausdrucken müssen das unterschrieben?

00:03:53: Hat sie in dem Brief gepackt und hat's per post wohingeschickt?

00:03:56: Es ist immer noch oft der Fall bei vielen Genossenschaften weil Trägebranches.

00:04:02: Das heißt Veränderungsprozesse brauchen Zeit, wir haben so innovative Genossenschaften die haben den digitalen Beitritt und die Möglichkeiten sofort umgesetzt und haben dann mit uns auch eine super Lösung gefunden um neue Zielgruppen zu erreichen.

00:04:14: andererseits haben wir auch Genossschaften die wir wirklich arbeiten, die wir das erklären, denen wir zeigen dass es das überhaupt gibt.

00:04:21: Wir hatten auch Genoschaften die nicht mitbekommen dass es die Gesetzesänderung gab obwohl die über alle Verbände kommuniziert wurde auch federführend der DGR-Fauerte, der Deutsche Genossenschaft und Reifeisenverband für lobbyiert hat in einem sehr positiven Sinne diese ganze Rechtsform ins einundzwanzigste Jahr unterzuheben quasi.

00:04:40: Mit einer digitalen Beitrag, digitaler Mitgliederversammlung oder digitaler Generalversammlungen eine digitalem Gründung ist mittlerweile eine der digitalsten Rechtsformen geworden.

00:04:51: Und diese Änderungen natürlich.

00:04:53: Es braucht Zeit bis Veränderungen über jede einzelne Genossenschaft, einfach bis das angekommen ist.

00:04:59: Bis die auch geliebt werden.

00:05:02: Okay da liegt die Hürde darin dass es noch nicht in der Breite so bekannt ist und das in dem ganzen Sektor eine gewisse Trägheit vorherrscht wenn man so möchte.

00:05:11: was ist denn die Voraussetzung dafür?

00:05:13: Das auch institutionelle Anleger dieses Segment ernsthaft im Betracht ziehen als Bestandteil einer Vermögensaufteilung?

00:05:21: Was fehlt heute noch, damit das funktioniert und was müssen Anleger insbesondere Institutionelle dabei beachten?

00:05:29: Also es gibt ja schon heute Institutionen die in Genossenschaften investieren und Anteile halten.

00:05:34: Wir sehen so ungefähr ein bis zwei Prozent im Schnitt waren von Kirchenmilch, richtig im Kopf auf der Gasballstatistin.

00:05:41: mal eine Auswertung während der Großteil Privatpersonen sind.

00:05:45: danach sind Kommunen dabei und als dritte Gruppe die Kirchen die Anteil halten.

00:05:50: So ganz oft gibt es auch Energiegenossenschaften, die aus kirchlichen Gruppen heraus entstanden sind wo sich diese Kirche dann wiederum daran beteiligt hat also die lokale Gemeinde oder auch die lokala Landeskirche zum Beispiel und das Bistum weil da natürlich der Aspekt des Bewahrens der Schöpfung sehr wichtig ist.

00:06:09: was das grundlegende Problem ist und das ist eigentlich schade weil es gab von Urgewalt mal Tolle Auflistungen.

00:06:18: Da wurde halt gezeigt, dass insbesondere Energiegenossenschaften für Stiftungen interessant sein könnten weil eine Stiftung die zum Beispiel im Stiftungszweck Klimaschutz hat oder den Ausbau oder die Förderung der Transformation der Energiewende könnte laut Urgewalt mit so einem Investment in Anteil einer Genossenschaft gleichzeitig ihren Stiftlungszwecke erfüllen wie aber auch ne sehr konservative Kapitalanlage eingehen, was wir aktuell als Hauptproblem sehen ist.

00:06:47: Die Sprache ist unterschiedlich und die werden Genossenschaften auf der einen Seite ganz oft von Menschen gegründet und auch angetrieben werden, die sehr, sehr stark ideell handeln, die den Impact und die Wirkung ganz stark nach vorne schieben.

00:07:02: Fehlt diese gleiche Sprache hin zu dem Treasure Run in den Institutionen?

00:07:07: Auch in den Unternehmen, die wollen ganz klarer Was waren denn die Ausschüttungsrediten in den letzten Jahren?

00:07:12: Wie ist denn der Impact pro Euro?

00:07:14: Was SDGs, also alles was man ja auch wiederum in einem Bericht schreiben kann.

00:07:19: Also auch eine Kandidatenschruktur haben.

00:07:22: die wollen einmal wissen okay wie sieht die Entwicklung der Mitglieder aus?

00:07:25: Die Entwicklung des Eigenkapitats auf Bistell Return on Equity etc.

00:07:29: All diese Daten sind da nur hat keine Genossenschaft die vorliegen weil sie haben ihre Jahresabschlüsse.

00:07:35: die sind zwar geprüft dann vom Prüfverband etc.

00:07:37: aber nicht anhand von den Kriterien die man in einem klassischen Treasurer oder für Anlageabteilungen, eine Stiftung oder so weiter normalerweise hat.

00:07:47: So und diese Brücke zu schließen dass man die Daten nimmt sie einmal standardisiert sie auch quasi in dieser Verpackung gibt die auf der anderen Seite notwendig ist das fehlt und ich glaube da ist man einfach trotz dessen dass es eigentlich sehr viel über Schneidungen gibt von der Idee in weiten Teilen von Möglichkeiten fehlst du an Kommunikation die unterschiedlich ist und dann fehlen den notwendigen Daten dass dies schnell und einfach aufbereitet sind.

00:08:12: Also es handelt sich dann hierbei um ein Übersetzungsproblem, wenn man so will.

00:08:17: Wobei man noch eigentlich denken sollte dass die Wirkungsberichterstattung, die ja viele Anleger zur Pflicht zählt.

00:08:25: bei Genossenschaftsbeteiligung lassen sich doch die Kennzahlen zum Teil sehr konkret berechnen.

00:08:29: Also gerade Energiegenossenschaften, erzeugte Kilowattstunden und so weiter, Kohlendioxideinsparung – das sollte doch eigentlich ein echter Vorteil gegenüber klassischen Nachhaltigkeitsfonds sein.

00:08:40: oder wird es überschätzt vielleicht weil die Vergleichbarkeit über Genossenschaft den Weg noch fehlt?

00:08:44: Oder wo sind da die Hürden?

00:08:47: Eine der größten Hürde und die kriegen wir auch hier zu spüren ist halt das fehlende Verhandensein der Daten sofort.

00:08:54: Die Daten sind zwar irgendwo da aber Wenn wir mit Genossenschaften sprechen, dann ist für uns viel Arbeit die Daten alle einzusammeln.

00:09:01: Sie wirklich da zu haben und zu schauen... ...zu der Anlage, die und die Kilowatt-Schunden ertragen.

00:09:07: Der durchschnittliche Ertrag über die Jahre!

00:09:08: Es liegt nicht strukturiert vor bei jeder Genossschaft so.

00:09:12: Das heißt das erstmal aufzubereiten, das zu geben, dass gleiche jetzt mit den Jahresabschlüssen, desto wiederum in die Verbindung zu bringen zu den Anlagen, die man hat.

00:09:21: Da fehlt also das was sonst klassischerweise im Foremanagement passiert, wo die Daten erhoben werden.

00:09:28: Alles viel stärker standardisiert ist und auf Daten beruht.

00:09:32: Es wäre mit jeder Genossenschaft in einzelner Prozess für jede Stiftung, für jeden Treasurer zu reden, zu gucken, zu schauen... Dann hat die eine Genosschaft die Daten dann irgendwie in den PDF vorliegen schickt.

00:09:44: Die anderen haben einen Excel das aber auch fehlerhaft ist weil irgendwas fehlt, wenn man ein Projekt gefehlt hat.

00:09:51: Ständige dahinter sein ist natürlich auf Seite des Treasures nervig.

00:09:56: Bei einem Fonds oder bei einer... Da hab ich meine Daten da!

00:09:59: Die krieg' ich zugeliefert, da habe ich den einen Ansprechpartner in dem Fall ein Fondsmanager, der hat die, der muss die haben.

00:10:05: Es ist alles sehr stark einfach standardisiert.

00:10:08: Ich hab explizite Unternehmen, die nichts anderes machen als Daten zu erheben.

00:10:13: All das gibt's hier im Genossenschaftskosmos überhaupt nicht Auch weil da den Menschen es wichtiger ist, dass dir die Anlage steht und Strom erzeugt als danach hinten weg zu überlegen.

00:10:24: Wie bauen wir das auf?

00:10:25: Und wie machen wir das?

00:10:26: Dass wir investierbar sind.

00:10:29: Ist mal ein bisschen pathetisch ausgedrückt.

00:10:32: Das ist ja auch so schön, weil dadurch die Menschen bei den Genossenschaften wirklich diese Wirkung im Vordergrund stehen haben von sich selbst.

00:10:39: Sonst ist es viel einfacher zu berechnen.

00:10:41: Weil am Ende kriegen wir hin Ich habe eine Anlage.

00:10:44: Eine Anlage erzeugt so viel Kilowattstunden Strom pro Jahr, hat so viel KW peak

00:10:48: etc.,

00:10:49: oder ein Wärmennetz nachhaltiges Versorgungs- und Haushalte.

00:10:53: Das ist ja alles da!

00:10:54: Und dann kann man das relativ schön zurückrechnen und auch in Bezug setzen zu den anderen Finanzdaten und KPIs, die wir abfragen.

00:11:02: Aber es ist halt eine Leistung, die die Genossenschaft bei sich selbst nicht macht.

00:11:06: Das trinkt noch nach einem langen Weg, weil ich meine selbst bei denen die viel mit ESG Daten haben und auch ESG-Daten ausliefern, haben wir immer wieder das Problem dass die Daten nicht einheitlich sind, nicht strukturiert sind.

00:11:18: Nicht überprüfbar sind zum Teil.

00:11:20: Und es fällt mir schwer jetzt tatsächlich mir vorzustellen wie das in dem Genossenschaftsbereich sich in den nächsten Jahren da entwickelt.

00:11:27: Zumal also es gibt ja rund siebentausend Genossenschaften in Deutschland und Sie hatten ja gesagt, Sie wollen über die Energiegenossenschaft hinausgehen.

00:11:38: Welche Segmenten eignen sich denn dann noch als Anlageziel für professionelle Investoren?

00:11:44: Und wo liegen die Grenzen dieser Eignung?

00:11:47: Also faktisch gehen eigentlich alle Bereiche so.

00:11:50: es ist eher eine Unterscheidung was der Sinn und Zweck der Genossenschaft.

00:11:53: Wir haben klassischerweise auch aus einem Anlegeraspekt sind Energienossenschaft Wohnungsbaugenossenschaften, Konsumgenossenschaftens sucht die drei größten Segmente.

00:12:07: Wo die Menschen dabei sind wo man sagt okay bei Energie ist es ganz klar so zu einer Energienlagen gebaut aus verschiedensten Bereichen und dadurch über den Erzhak spült sich Gewinn ins Unternehmen und der Gewinn wird ausgeschüttet.

00:12:20: Bei Wohnungsbau haben wir ganz oft Mitglieder die nicht dort wohnen sondern die quasi investierende Mitglieder sind mal Häuser zu bauen eine kleine Rendite wiederum vergütet werden.

00:12:31: Wir werden dann, in dem Fall wir schon ganz klassische Nutzende Mitglieder haben, enthalten also die, die dort wohnen und dann vergünstigt wohnend durch die vergünstigte Wohnung profitieren.

00:12:42: Konsumgenossenschaften, da haben wir jetzt so Supermarktgenossschaften, das wird tatsächlich unterschätzt aus meiner Perspektive.

00:12:48: Vielleicht ist es aber auch, ich wohne ja in Leipzig, wir haben mit dem Konsum Leipziger eine sehr große Konsum-Genossenschaft.

00:12:55: Wo Sie gerade die Rendite erwähnen dann gilt das ja auch noch als ein Bereich, der relativ niedrige Auswahlquoten hat.

00:13:01: Es gibt ja da nur Risiken!

00:13:03: Welche muss so'n Anleger ein institutioneller Kennen?

00:13:08: Welche tauchen vielleicht nicht in diesen Rendite-Angaben auf?

00:13:11: Natürlich also im ersten Set ist es Eigenkapital, den Genossenschaftsanteil ist direkt das Eigenkapitel bei der Genossenschaf und im schlimmsten Fall fällt die Genossenschaft aus und dann ist mein Geld weg.

00:13:22: Also es besteht, dass Risikon ist total Verlust wie bei allen Anlageklassen in den Bereich von Eigenkapital oder auch die Mischform mit der Richtung Eigenkapitale tendieren.

00:13:32: Historisch gesehen haben wir sehr, sehr niedrige Ausfallquoten da im Jahr zwanzig, zwanzi und einundzwanzig waren es oder neunzehnundzwantzig laut Zeitschiff für Intervenzrecht.

00:13:42: Null Komma Ein Prozent und das ist auch so die historische Zahl würde ich sagen.

00:13:46: so dass aber das Risiko ist ganz wichtig sein Eigenkapitel.

00:13:50: Zweite Risiko, das ist jetzt nicht unbedingt im Sinne des klassischen Kapitalmarktrisikos.

00:13:56: Ist es der große Unterschied in einer Genossenschaft zu einer Aktiengesellschaft basiert auf den Stimmrechten?

00:14:01: Bei einer Aktiendesellschaft ist mein Stimmrecht auf Basis meines Anteils und da kann man meine zwei Mercedes-Aktien, die ich privat habe, sind quasi... Ich muss gar nicht hingehen weil meine Stimme zählt nicht!

00:14:11: Bei einer Genassenschaft ist egal wie viele Anteilighalte sondern eine Stimmberecht basiert quasi auf der antheitshaltenden Institution oder antheitthaltenen Person.

00:14:18: Das heißt, ich habe immer einen Stimmerecht.

00:14:20: Egal ob ich eine oder hundert Anteile halte.

00:14:22: Das heißt natürlich für mich als Institution insbesondere wenn ich einen größeren Anteil halte kann ich aber meinen Willen bei der Generalversammlung nicht durchbringen sondern ich hab halt eine Stimme und wenn der Großteil anders entscheidet oder aus einer anderen Idee also mal sehr spitzt ausgesagt.

00:14:40: Wenn man irgendwie dann sagt deiner hat Kapitalinteresse und die anderen haben Wirkungsinteresse Und alle haben eine Stimme und die Menschen, die Wirkungsdresse haben sind die Mehrheit.

00:14:49: Dann passiert das was sie wollen sondern da gibt es halt keine großen Kapitalverwaltungsgesellschaften die schon stimmrechte Bündeln quasi ihre Entscheidungen durchdrücken können.

00:15:00: Deswegen ist es ja auch man spricht dann von der demokratischen Unternehmensform.

00:15:05: Das muss man auch wissen weil das heißt natürlich man muss schon auch einen Vertrauen in den handelnden Vorstand haben oder zumindest sehen okay nicht so wie alles die Genossenschaft Das sind alles so Themen.

00:15:16: Dann gibt es natürlich klassische spezifischen Risiken, also wie Wohnungsbau war haben wir jetzt gesehen in den letzten Jahren durch die Zinsänderung wird halt einfach deutlich teurer neu zu bauen.

00:15:26: und das sind Risiken die sind unabhängig von der Genossenschaft, die betreffen alle.

00:15:32: Also auch klassische Konzerne, Unternehmen, GmbHs

00:15:36: etc.,

00:15:37: aber diese Risiken betreffend auch Genossenschaft.

00:15:40: dass dann gegebenenfalls Sachen nicht passieren.

00:15:43: So, wir sehen jetzt bei Energiegenossenschaft natürlich sehr viel Willen aber eben auch eine Unsicherheit weil die Gesetzgebung aktuell wieder nicht klar ist was passiert?

00:15:53: Diese Unsicherheiten betreffen auch Genossenschaften.

00:15:55: ansonsten gelten klassische Risiken wie bei allen anderen Anlegern und sollte sich angucken man sollte schauen was machen sie und tatsächlich sich transparent die Daten angucken und vergleichen so aufgekehrte Entscheidungen treffen.

00:16:09: Nun gibt es ja die Möglichkeit auch auf Schwarmfinanzierungsplattformen für Anleger, Energieprojekte zu finanzieren?

00:16:17: Was ist denn der strukturelle Unterschied zu Genossenschaftsanteilen da?

00:16:21: Im Kern sind das eine Jahr Investments in Einzelprojekten bei Crowdinvesting-Plattformen oder so Schwarm-Finanzierungsdienstleistern.

00:16:29: Da gibt's hier zum Beispiel die GNS Crowd, die sehr viele Projekte haben wo man einzelne Windkraftanlagen und Solarprojekts investieren kann und meist ja dann das ganze über Nachrangdarlehen macht, mit qualifizierten Rangrücktritt.

00:16:42: Das heißt ich bekomme festen Zins die sehe ich und wenn alles gut läuft steht am Ende des Tages ein Solarpark da.

00:16:49: Ich habe meine Zinsen bekommen für das Risiko dass ich eingegangen bin und halt mein Geld zurück.

00:16:54: Beim Genossenschaftsanteil dagegen handelt sich ja nicht auslaufende Form sondern während jetzt den nachrangdarlen ja auch zeitlich begrenzt ist auf sagen wir zehn Jahre ist ein Genossenschaft Anteil in seiner Laufzeit nach hinten unbegrenzt, weil es ein richtiges Eigenkapital ist.

00:17:11: Dadurch erhalte ich ja als Kapitalgeber oder als Anteilseigner auch eine Anteilung der Dividende und eben keine Zinszahlung sondern ich werde dann vergütet wenn die Generalversammlung entscheidet das ausgeschüttet wird.

00:17:25: dafür habe ich einen Stimmrecht.

00:17:26: Das ist ja auch der Unterschied zu einem Einzelprojekt Investment wie Ihr Nachrang darlehnt.

00:17:31: da bin ich ja am Ende ein Fremdkapitalgeber ohne Stimmrechte.

00:17:34: bei der Genossenschaft dagegen habe ich einen Stimmrecht.

00:17:36: Deswegen ist mein Vergleich immer eher der, es ist viel näher von der Struktur an der Aktie hier dran als einem klassischen Einzelprojekt auch weil die Genosschaft dahinter ja nicht ein einziges Projekt finanziert im Normalfall sondern er hängt auch von Genossschaften ab.

00:17:52: Junge neue Genosstschaften haben natürlich erstmal nur ein Projekt.

00:17:56: aber wir haben ja zum Beispiel die EGIS.

00:17:57: das ist die größte Energiegenossenschaft Bayerns Über vierzig Solaranlagen, die haben zwei Wärmennetze.

00:18:05: Die haben Wasserkraftwerk, das sie betreiben und die haben Ladesäulen.

00:18:10: Und ich habe sicher noch was vergessen oder so.

00:18:13: Das sind Unternehmen mit diversifizierten Portfolien, mit mehreren Projekten, am Teil auch noch mit Dependorsen woanders wie die Leipziger.

00:18:22: Die hat noch eine Dependorse in Borna für den Landkreis auch unter einer Genossenschaft quasi, aber es sind natürlich Projekte die im Landkreis getätigt werden plus Projekten jetzt schon in Leipzig haben.

00:18:33: Damit habe ich eine diversifizierende Risiko auf mehrere Anlagen und mehrere Geschäftsbereiche enthalten.

00:18:39: Das ist der große Unterschied zur Schwarmfinanzierung wo es ja immer darum geht eigentlich ein Projekt zu finanzieren oder einen Start-up zu finanziellen was halt immer mit deutlich höherem Risiko einhergeht.

00:18:51: dafür ist natürlich die potenzielle Rendite meistens auch höher auf Seite der Schwarmfinanzierungsplattformen, aber das ist halt klassischerweise Risiko und Rendite.

00:19:02: Ich würde gern zum Abschluss noch eine vielleicht etwas kätzere Frage stellen.

00:19:05: ich merke sie sind mit voller Leidenschaft diesen total überzeugt von den Genossenschaftsmodell.

00:19:11: Ich frage mich dennoch auch mit allen Hürden die wir jetzt gerade besprochen haben warum sollte dieser Anlageklasse nicht Einfach ein Nischenprodukt für einen nachhaltigkeitsorientiertes Publikum bleiben, also in der Nische bleiben.

00:19:26: Überzeugen Sie mich?

00:19:27: Ja!

00:19:28: Also weil es darum geht dass wir alle unseren Anteil einer Infrastruktur besitzen sollten.

00:19:32: Wir haben im Land jemals nicht so besonders gut geht aktuell und wir haben eine Zeit in der immer mehr Anteile verkauft werden an große Kapitalinstitutionen, an Kapitalverwaltungsgesellschaften... Wir haben jetzt die Diskussion darüber.

00:19:45: Das ist ein Vorgeben-Soll für Stadtwerke, an denen sich dann internationale Investoren beteiligen sollen.

00:19:51: Also Instagram noch BlackRock.

00:19:53: Das ist alles gut und fein und können Sie machen!

00:19:55: Aber wer bezahlt am Ende die Dite vom BlackRock?

00:19:59: Das bin ich, denn immer mein Strom.

00:20:01: Das sind sie wenn sie irgendwie eine Wohnung suchen und alle Wohnungen nur von Novia gehören, die maximale Dite rausbekommen wollen.

00:20:10: Deswegen bin ich der Überzeugung, dass ich noch wieder den Video werde gegründet.

00:20:14: Mehr Menschen an dem Genossenschaftsmodell.

00:20:17: Weil das ist eben Wirtschaft von Menschen für Menschen.

00:20:20: Da werden auch Gewinne erwirtschaftet.

00:20:22: aber die Frage ist halt immer die muss es der letzte Prozentpunkt anderen Dieten mehr sein?

00:20:27: oder ist es nicht vielleicht schöner wenn wir alle unseren Anteil an der Infrastruktur besitzen und sagen Es ist mein Strom, es ist mit meiner Wohnung Und wir tun insgesamt als Gesellschaft was Gutes füreinander plus dass wir alle auch noch positiv was im Geldbeutel vielleicht haben, im Bestfall.

00:20:46: Die Logik dahinter verstehe ich natürlich aber bei mir bestehen Zweifel darin das sich da so durchsetzt.

00:20:52: Ich meine wie kann das zum Markt werden?

00:20:55: Was braucht es dafür zu einem ernstzunehmenden Markt?

00:20:58: Also wenn wir uns angucken wie sich der Aktienhandel entwickelt hat mit den ganzen Neo Broker Rich mittlerweile sehen wir vierzehn bis neununddassig jährige sind glaube ich laut deutschem Aktien-Institut die größte Annähergruppe.

00:21:09: Es hätte ja vor zehn Jahren auch niemand gedacht, dass Aktien in Deutschland überhaupt mal ein Hype haben könnten und wir über Themen wie ein Altersvorsorgedepot positiv sprechen.

00:21:19: Das ist gleiche Sicht bei Genossenschaften.

00:21:20: Ich glaube es kommt wenn's bekannter wird.

00:21:23: der digitale Beitritt hat die Möglichkeit geschaffen das es überhaupt digital geht.

00:21:27: Wir haben natürlich nicht noch lange nicht so einen liquiden Markt Grundsätzlich diese Bekanntheit die bei Aktien der Fall sind.

00:21:35: Aber durch den Digitalen Beitritt, mehr und mehr Neugründungen auch vom Genossenschaften sehen wir da schon das einerseits politisch.

00:21:44: Wir sehen dass die besonders die EU-Kommission Genossschaften als Modell stark findet und auch fördert weil es eben die Beteiligung von Menschen an ihrem Umfeld ist.

00:21:55: Das ist immer eine Glücksfrage!

00:21:57: Es sind ganz viele Faktoren die in der Rolle spielen und insbesondere in Krisenzeiten sind Genosschaften erleben sie immer ne kleine Renaissance Aber ich bin der Überzeugung, durch eine digitale Plattform einen einfachen Zugang, einfache Möglichkeiten und eine transparentere und klarere Darstellung.

00:22:14: Dann ist es Potenzial und die Sexiness von Genossenschaften.

00:22:21: Entschuldigen Sie das Wort aber, wir haben nichts Bereses eingefallen!

00:22:24: Denn dann kommt sie durch und vielleicht werden es am Ende nicht nicht vierzig Prozent oder fünfzig Prozent aller Institutionen sein, die es haben.

00:22:32: Aber es werden mehr sein als heute.

00:22:35: Und am Ende des Tages gibt es eine Investition, die reicht aus.

00:22:37: Genauso bei Aktien diskutieren wir jetzt darüber dass das ja immer noch im verhältnismäßig kleiner Teil der Deutschen ist, die am Aktienmarkt aktiv sind.

00:22:45: aber wir sehen ,dass er gestiegen ist und das gleiche da bin ich fest überzeugen können bei Genossenschaften sehen auch weil sie noch näher am Leben den Menschen stattfinden als klassische Aktienkonzernen.

00:22:58: Okay dann bin ich sehr gespannt ob Sie mit Ihrem Optimismus recht behalten

00:23:03: Hoffentlich!

00:23:04: Vielen Dank auf jeden Fall für dieses interessante Gespräch und die leidenschaftlichen Ausführungen.

00:23:10: Gerne, vielen Dank dass ich da sein durfte

00:23:20: Und damit sind wir bei unserem Kurznachrichten Block angelangt und hierfür habe ich mein Kollegen Wolf Brandes hier.

00:23:25: Hallo Wolf

00:23:26: Hallo

00:23:27: Wolf du hast dir verschiedene Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit angesehen.

00:23:32: Lass uns erstmal auf El Nino blicken und die folgende extremer Wetterlagen Nach der ersten großen Hitzewelle in Europa, die war ziemlich heftig, droht ein weiteres Klimafenomen für Bewerfungen zu sorgen und zwar bei Wasser-, Lebensmittelpreisen-, Infrastruktur- und auch bei Geldanlagen.

00:23:48: Die Redist von El Nino aber vielleicht sollten wir da vorne mal darüber sprechen.

00:23:51: was ist El Ninho eigentlich?

00:23:54: El Nio beschreibt eine ungewöhnlich starke Erwärmung des Oberflächenwassers im tropischen Pazifik vor Südamerika.

00:24:02: ausgelöst wird sie durch schwächere Passatwinde.

00:24:05: Das klingt zunächst weit weg, kann aber Wetterlagen weltweit verändern.

00:24:10: Durren Überschwemmungen und Hitzeperioden treten dann häufiger oder stärker auf.

00:24:16: Die Weltorganisation für Meteorologie sieht für die Rückkehr des Phänomens eine hohe Wahrscheinlichkeit.

00:24:22: Nun ist ja der tropische Partifik weit weg.

00:24:25: inwieweit ist denn Europa davon betroffen?

00:24:28: Europa steht ohnehin unter Druck weil die Sommer heißer werden und viele Systeme darauf nicht vorbereitet sind.

00:24:35: Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen, Nahverkehr, Stromnetze und Kühlsysteme stoßen bei großer Hitze schnelleren Grenzen.

00:24:42: Die jüngste Hitzewelle hat gezeigt dass es nicht nur um Klimaschutz geht sondern auch um Anpassung.

00:24:48: Gebäude müssen gekühlt, Netze stabilisiert und Wasserressourcen besser gemanagt werden.

00:24:54: Ich habe ja eingangs auch über die Lebensmittelpreise gesprochen bei denen es zu Verwerfungen kommen kann.

00:25:00: Inwiefern, welche Folgen kann das alles für Lebensmittelpreise haben?

00:25:03: Besonders wichtig sind die Auswirkungen von El Nino auf die Landwirtschaft.

00:25:08: El Ninho führt typischerweise zu trockneren Bedingungen in Indien, Südostasien und Australien.

00:25:14: Dort werden etwa Palmöl, Reis, Zuckerrohr und auch Weizen angebaut.

00:25:19: Zusätzlich können Niederschläge in Ländern wie Brasilien und Argentinien schwanken, die für Mais- und Sojabohnen wichtig sind.

00:25:25: Niedergernten können die Preise treiben.

00:25:29: Was bedeutet das für Anleger und auch die Notenbanken?

00:25:33: Für Antiger können Agarostoffe, Wasser-, Kühlung- und Stromnetze stärker in den Fokus rücken.

00:25:39: In schweren Ländern ist die Lage besonders sensibel weil Lebensmittel dort einen größeren Anteil am Konsum haben.

00:25:45: Steig die Preise müssen manche Zentralbanken möglicherweise länger an einer straffen Geldpolitik festhalten.

00:25:52: Nino ist also nicht nur ein Klima- und Wettaufthema, es kann Inflation-, Infrastrukturinvestitionen und Kapitalmerke zugleich berühren.

00:26:08: Als nächstes werfen wir einen Blick auf Batterietechnologie – und zwar in unserem Nachbarland Österreich!

00:26:14: Das Land positioniert sich als Innovationsstandort entlang der Batterie-Wertschöpfungskette und zwar von neuen Materialien über Batteriemanagement bis hin zum Recycling.

00:26:24: Warum ist Österreich in der Batterierbranche so interessant?

00:26:27: Österreich verbindet industrielle Spezialisten mit einer starken Forschungslandschaft.

00:26:32: Besonders gefragt sind Kompetenzen bei New Materials, Battery Management Systems, Thermomanagement und Recycling.

00:26:39: In europäischen Förderprojekten sind mehrere österreichische Unternehmen vertreten darunter AVL, Morales, Vata Micro Innovation und MIBA.

00:26:47: Und

00:26:49: diese ganzen Unternehmen.

00:26:49: was machen die da konkret?

00:26:52: Auf L beispielsweise entwickelt in Graz komplette Batterielösungen, vor allem für E-Fahrzeuge.

00:26:58: Borealis arbeitet an kreislauffähigen Lösungen für Batterieteile wie Halter und Gehäuse.

00:27:06: Mieber liefert funktionskritische Komponenten und besonders leichte Flüssigkeitskühlung.

00:27:11: Warte euch noch welchen?

00:27:13: Forscht an Lithium-Ionen und Postlysium-Technologien.

00:27:16: Und welche Rolle spielen dabei diese ganzen regionalen Zentren?

00:27:20: In der Steiermark konstruieren sich Forschung und Entwicklung rund um Batteriematerialien, Recyclingen und Elektromobilität.

00:27:27: Wichtig sind unter anderem die TU-Gards und die Montaneuniversität Leoben.

00:27:32: in Oberösterreich etwa um Linz & Wells arbeiten Unternehmen an industriellen Batterieanwendungen E-Mobilität und modularen Hochvolt-Batteriesysteme.

00:27:42: Okay, und das vorhin auch schon die Forschungslandschaft in Österreich erwähnt.

00:27:47: Warum ist die Verzahnung von Forschungen und Start-ups dort so wichtig?

00:27:50: Sie sorgt dafür dass aus wissenschaftlichem Wissen marktfähige Produkte entstehen.

00:27:55: viele arbeiten an sicheren langen liebigeren und besser recycelbaren Batterien.

00:28:00: start ups bringen zusätzlich Dynamik etwa mit Vanadium festkörper Batterien.

00:28:05: österreich ist kein reiner Zule verstandaut sondern ein Ökosystem für Batteriewesen.

00:28:18: Und zum Schluss geht es um ESG Risikomanagement bei Banken.

00:28:22: Neue Vorgaben durch CRD-Sex und Leitlinien der europäischen Bankenaufsichtsbehörde verschärfen die Anforderungen deutlich.

00:28:29: Klima-Risiken werden damit endgültig Teil der strategischen Bankensteuerung.

00:28:34: Wolf, was ändert sich für Banken grundsätzlich?

00:28:36: Banken müssen ESG und Klimalrisiken systematisch identifizieren, messen, steuern und in ihre Governance einbauen.

00:28:44: Es geht nicht mehr nur um Berichte sondern um Strategie, Risikomanagement, Kapitalplanung und interne Kontrollen.

00:28:51: Die Aufsicht prüft diese Punkte im SREP als im aufsichtlichen Überprüfungs- und

00:28:56: Bewertungsprozess.".

00:28:57: Dann heißt das, dass Banken dadurch klimaneutral werden müssen?

00:29:01: Nein, das auch wieder nicht!

00:29:02: Die Regeln schreiben den Instituten kein bestimmtes Datum für Klimaneutralität vor.

00:29:07: Sie verpflichten Banken aber dazu die Risiken aus Klimawandel und Transformation nachweisbar zu analysieren und in Entscheidungen einzubeziehen.

00:29:16: Dazu gehören kurzfristige, mittelfristige und langfristige Betrachtungen sowie ein schlüssiger Umgang mit Proportionalität.

00:29:22: Kleinere Institute dürfen Maßnahmen an ihrem Risikopril viel anpassen müssen das aber begründen.

00:29:29: Und im Zuge dessen welche neuen Instrumente werden dabei wichtig?

00:29:33: Besonders wichtig sind Transitionspläne und Klimaszenarioanalysen.

00:29:38: Banken müssen zeigen wie sie den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft in Strategie- und Risikomanagement berücksichtigen.

00:29:46: Szenarioanalysen sollen aus dem Sicht bemachen, wie sich Stresssituation oder langfristige Transformationsfade auf Kapital und Geschäftsmodell auswirken können.

00:29:55: Dafür brauchen Institute ausreichend Expertise Daten- und klare Prozesse.

00:30:00: Und warum steigen auch die Offenlegungsanforderungen?

00:30:04: Investoren, Aufsicht und Marktteilnehmer sollen Klima-Risiken besser vergleichen können.

00:30:09: Deshalb müssen Banken Kennzahlen zu ESG Risiken CO² Mission und klimasensitiven Vermögenswerten offenlegen.

00:30:16: Wichtig ist, dass aufsichtrechtliche Berichte und Nachhaltigkeitsberichte nach CSRD zusammenpassen.

00:30:22: Widersprüche können Rückfragen der Aufsicht- und Reputationsschäden auslösen.

00:30:27: Die Kernbotschaft lautet ESG wird im Bankensektor von einem Kommunikationsthema zu einem festen Bestandteil der

00:30:34: Regulierung.".

00:30:34: Okay Wolf dann vielen Dank für diese Übersicht über die Themen, die jetzt gerade im Nachhaltighatsbereich so interessant und spannend sind.

00:30:41: bis zum nächsten Mal!

00:30:42: Alles klar, danke!

00:30:43: Und damit sind wir am Ende dieser Episode angelangt.

00:30:46: Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit – ich hoffe Sie hatten einen Erkenntnisgewinn und ich verweise sie gerne auf die nächste Episode in zwei Wochen.

00:30:54: da ist dann meine Kollegin Sabine Reifenberger wieder für Sie da und anschließend danach sind dann erst mal ein paar Wochen Sommerpause, dann geht es Anfang September mit der nächsten Episode weiter.

00:31:05: Bis dahin alles Gute.

00:31:10: Das war nachhaltiges Investieren des Sustainable Finance Podcasts der Börsen Zeitung.

00:31:16: Diese Episode wurde präsentiert von Union Investment.

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