Der Markt für CO₂-Entnahme erhält regulatorischen Rückenwind
Die Atmosphäre gleicht einer Badewanne ohne Abfluss: Jedes Jahr fließen rund 40 Gigatonnen CO₂ hinein. „Und wir sehen, dass diese Badewanne keinen Ablauf hat", sagt Stefan Schlosser, Geschäftsführer des Deutschen Verbands für negative Emissionen (DVNE), im Podcast „Nachhaltiges Investieren" der Börsen-Zeitung. Genau hier setzt Carbon Dioxide Removal (CDR) an, die aktive Entnahme von CO₂ aus der Luft mit dauerhafter Speicherung.
Noch ist der Markt klein und kaum transparent. Das soll sich bald ändern: Die EU-Kommission will Entnahmen in den Emissionshandel integrieren, Berlin plant eine Langfriststrategie mit gesetzlichen Zielmengen, und der Bundeshaushalt sieht bereits mehr als 500 Mio. Euro für den...